Discussion:
irgendwer muss es ja machen...
(zu alt für eine Antwort)
Nico Hoffmann
2020-02-05 22:44:38 UTC
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...von mir aus auch ein Liberaler.

Jetzt haben wenigstens alle irgendeinen Schaden abgekriegt. Naja fast
alle.

Man hätte vor dem 3. Wahlgang einen Zettel nehmen und sich die
möglichen Konstellationen hinschreiben können - aber wer weiß,
vielleicht hat man ja?

Jetzt haben vor allem die eine gewisse Erklärungsnot, die vorher
Politik mit Festlegungen wie "mit diesen oder jenen auf keinen Fall"
gemacht haben. Damit haben sie den Karren endgültig an die Wand
gefahren. Freut mich für sie.

Und, Herr Ziemiak, jetzt Neuwahlen abzuhalten ist die beste schlechte
Idee, die man haben kann, oder?

Die nächste Zeit könnte unterhaltsam werden. Immerhin.

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
v***@snafu.de
2020-02-06 06:44:04 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
...von mir aus auch ein Liberaler.
"Einer muß der Bluthund sein." (Noske)

Hier: Der Vertreter einer Partei, die kaum über die 5%-Hürde gekommen ist. Sich
aufstellen zu lassen ist schon "kühn".
Post by Nico Hoffmann
Und, Herr Ziemiak, jetzt Neuwahlen abzuhalten ist die beste schlechte
Idee, die man haben kann, oder?
Apropos Geschichte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringen_im_Nationalsozialismus#Erste_Regierungsbeteiligung_im_Landtag_1930
Post by Nico Hoffmann
Die nächste Zeit könnte unterhaltsam werden. Immerhin.
Nun, "unterhaltsam" ist ggf. nicht das richtige Wort.
Peter
Torsten Mueller
2020-02-06 07:58:38 UTC
Permalink
Post by v***@snafu.de
Hier: Der Vertreter einer Partei, die kaum über die 5%-Hürde gekommen
ist. Sich aufstellen zu lassen ist schon "kühn".
Nicht minder interessant ist die Aktion der Schwarzen, nicht den
eigenen, sondern einen anderen (!) Kandidaten aus der Kiste zu zaubern
und von den Höcke-Nazis wählen zu lassen. Nicht einmal Söder hätte
seinen thüringischen Kumpanen solches zugetraut, sagt er zumindest
scheinheilig. Sie, also die thüringische CDU, werden nun aktiv die
Beendigung dieses unhaltbaren Zustands betreiben und sich bei der
nächsten Wahl das Verdienst des Befreiers des Landes von diesem Übel auf
die Fahnen schreiben.

T.M.
Veith
2020-02-06 12:44:03 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by v***@snafu.de
Hier: Der Vertreter einer Partei, die kaum über die 5%-Hürde gekommen
ist. Sich aufstellen zu lassen ist schon "kühn".
Nicht minder interessant ist die Aktion der Schwarzen, nicht den
eigenen, sondern einen anderen (!) Kandidaten aus der Kiste zu zaubern
und von den Höcke-Nazis wählen zu lassen.
Ja, alles pralemantarische Taktiken:

Die Rot-Rot-Grüne Minderheit spekulierte, daß die CDUler ihren Kanidaten
wählen würden und aufgrund der Zerplitterung Ramelow zum Zuge kommt.

Jetzt wurde der Spieß umgedreht: Ein "neutraler" Kanidat, den auch CDUler
wählen konnten und mit (der AfD und) den wenige FDP-Stimmen hats knapp gereicht.
Post by Torsten Mueller
Sie, also die thüringische CDU, werden nun aktiv die
Beendigung dieses unhaltbaren Zustands betreiben und sich bei der
nächsten Wahl das Verdienst des Befreiers des Landes von diesem Übel auf
die Fahnen schreiben.
ACK

Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem Willen des
Wahlvolkes entsprechen. Es ist im Bereich des Möglichen, dass Rot-Rot den
FDP-MP - bei aller Polemik - stützen werden.

Kommt auf die Verteilung der neuen Ministerposten an.

Peter
Torsten Mueller
2020-02-06 12:57:38 UTC
Permalink
Post by Veith
Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem
Willen des Wahlvolkes entsprechen.
Neuwahlen einfach so, oder wie Machthaberin Merkel sagt:
Rückgängigmachen, wird es nicht geben. Man muß sich über die
offenkundige Blödkeit gewisser Äußerungen tatsächlich wundern.

Ein gangbarer Weg wäre eine Vertrauensfrage. Aber was, wenn bei dieser
das Ergebnis genau dasselbe wäre?
Post by Veith
Es ist im Bereich des Möglichen, dass Rot-Rot den FDP-MP - bei aller
Polemik - stützen werden.
Möglich ist auch, daß sie es nicht tun.
Post by Veith
Kommt auf die Verteilung der neuen Ministerposten an.
Die Minister sind eben so eine Sache. Ich behaupte, es wird verdammt
schwer werden, überhaupt eine Handvoll Leute zu finden, die das machen
(also sich mit einem Makel behaften) wollen. Und es wird lange dauern.
Ich könnte mir vorstellen, daß dieses Projekt genau daran scheitert.

T.M.
Frank Hucklenbroich
2020-02-06 14:35:43 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Veith
Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem
Willen des Wahlvolkes entsprechen.
Rückgängigmachen, wird es nicht geben.
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.

Grüße,

Frank
Ralph Angenendt
2020-02-06 14:51:26 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
Äh, nein:

-> 5+22+21+29+8+5
= 90
-> 90/3
= 30
-> 5+22
= 27

Fehlen also 3 Stimmen bis zum Drittel der Abgeordneten.

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy
Veith
2020-02-06 14:53:55 UTC
Permalink
Post by Ralph Angenendt
Fehlen also 3 Stimmen bis zum Drittel der Abgeordneten.
Du bist sicher, daß es vorher nicht Absprachen (zu Posten etc.) gibt?

Umfaller sind nicht beliebt aber gängig. 3 Stimmen sind nichts.
Peter
Ralph Angenendt
2020-02-06 14:52:29 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
Äh, nein:

-> 5+22+21+29+8+5
= 90
-> 90/3
= 30
-> 5+22
= 27

Fehlen also 3 Stimmen bis zum Drittel der Abgeordneten. Und das ist auch
nur der Antrag, für die Auflösung müssten dann 2/3 stimmen.

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy
H.-P. Schulz
2020-02-06 16:18:39 UTC
Permalink
Post by Ralph Angenendt
Post by Frank Hucklenbroich
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
-> 5+22+21+29+8+5
= 90
-> 90/3
= 30
-> 5+22
= 27
Fehlen also 3 Stimmen bis zum Drittel der Abgeordneten. Und das ist auch
nur der Antrag, für die Auflösung müssten dann 2/3 stimmen.
Hä? Ich dachte, dass Linke, Grüne und SPD ebenfalls für den Antrag
stimmen würden - und dann natürlich auch für die Auflösung.
Peter Veith
2020-02-08 08:45:46 UTC
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Hä? Ich dachte, dass Linke, Grüne und SPD ebenfalls für den Antrag
stimmen würden - und dann natürlich auch für die Auflösung.
Es wird gerade Stimmung gemacht. Lt. FORSA bekäme "Rot-Rot-Grün eine
deutliche Mehrheit".
https://www.tagesspiegel.de/25521932.html
https://www.n-tv.de/21561529.html

Wer's glaubt, wird selig.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
U***@web.de
2020-02-06 14:54:02 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Torsten Mueller
Post by Veith
Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem
Willen des Wahlvolkes entsprechen.
Rückgängigmachen, wird es nicht geben.
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
Allein mit den Stimmen beider Fraktionen bekommst
Du eine Zweidrittelmehrheit? B2fel.

Gruß, ULF
Frank Hucklenbroich
2020-02-06 15:13:41 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Torsten Mueller
Post by Veith
Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem
Willen des Wahlvolkes entsprechen.
Rückgängigmachen, wird es nicht geben.
Doch, genau danach sieht es aus: Kemmerich hat gerade seinen Rücktritt
angekündigt, und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
Allein mit den Stimmen beider Fraktionen bekommst
Du eine Zweidrittelmehrheit? B2fel.
Die CDU wird natürlich mitziehen. Und auch bei den anderen Parteien kann
ich mir nicht so recht vorstellen, daß das jemand nun blockiert. Den
gegenwärtigen Zustand will ja wohl keiner.

Grüße,

Frank
U***@web.de
2020-02-06 16:03:27 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
und die FDP-Fraktion wird einen Antrag stellen, das Parlament
auflösen zu lassen. Dabei können sie sich den Stimmen der AfD sicher sein,
damit kommt der Antrag durch.
Mal abgesehen davon, daß das noch nicht einmal für
die Antragstellung reichen würde, wie dankenswerter
Weise präzisiert wurde: Warum bist Du Dir da
hinsichtlich AfD so sicher?

Gut, Gauland hat es zugesagt. Nach dem
Durchgriffsprinzip, das bei denen gelten muß...

Gruß, ULF
Torsten Mueller
2020-02-06 16:22:14 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Rückgängigmachen, wird es nicht geben.
Nein. Eine demokratische Wahl kannste nicht einfach rückgängig machen
oder, weil dir das Ergebnis nicht gefällt, einfach Neuwahlen fordern.
Wer solches tut (und an solchen besteht ja kein Mangel), ist entweder
ein Undemokrat oder ein Idiot. Selbstverständlich kann man einen
Rücktritt fordern o.ä., aber das ist ein anderer Vorgang, dafür gibt's
klare Regeln und Fristen.

In dieser Sache kommt die ganze Lächerlichkeit und Verkommenheit des
bundesdeutschen Parlamentarismus im 21.Jahrhundert zum Vorschein. Es
gibt bis heute kein Konzept zum Umgang mit Leuten, die man nicht haben
will, die aber dennoch da sind. Diese Nazis kannste eben nicht einfach
wegignorieren, so fest und lange du die Augen auch schließt und so
panisch die Wahlstudios immer wieder die erschreckenden Zahlen auch
herunterbeten. Aus vielerlei Kleingeist wird eben noch lange kein
verbindender Gedanke im Interesse der Menschen eines Landes. Im Zweifel
bleibt eben doch jeder bei seinem kleinen bißchen Macht (und natürlich
den damit verbundenen Pfründen), und sei es nur, um Dinge zu verhindern,
die andere angestoßen haben. Noch einmal: die mieseste und
scheinheiligste Rolle in diesem Spiel hat Mohrings CDU, denn die sehen
sich ja als Qualitätsdemokraten erstens Ranges, obwohl sie selbst die
Hälfte (!) dieser Sauerei verantworten. Das hat in der Journaille
bislang noch niemand richtig bemerkt.

T.M.
U***@web.de
2020-02-06 17:30:08 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Noch einmal: die mieseste und
scheinheiligste Rolle in diesem Spiel hat Mohrings CDU, denn die sehen
sich ja als Qualitätsdemokraten erstens Ranges, obwohl sie selbst die
Hälfte (!) dieser Sauerei verantworten. Das hat in der Journaille
bislang noch niemand richtig bemerkt.
Zuvor der Mineralsekretär der Bundespartei:

"Jegliche Form der Zusammenarbeit - nicht nur Koalitionen, sondern jegliche Form, auch irgendwelche Stimmen oder wie auch immer von der AfD - ist für uns nicht akzeptabel."

https://www.cdu.de/artikel/paul-ziemiak-keine-zusammenarbeit-mit-der-afd

Jetzt könnte man herumeiern und sagen, das sei ja nur
für CDU-Kandidaturen gemeint gewesen, aber nur dann,
wenn man definitiv nie wieder ernstgenommen werden
will.
Veith
2020-02-06 14:51:18 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Veith
Kommt auf die Verteilung der neuen Ministerposten an.
Die Minister sind eben so eine Sache. Ich behaupte, es wird verdammt
schwer werden, überhaupt eine Handvoll Leute zu finden, die das machen
(also sich mit einem Makel behaften) wollen.
Ich habe ja hier dauernd den Verdacht nur verarscht zu werden. Beispiel:
Bezüge eines Ministers im Jahr 2020 in Thüringen: 178.000 EUR p.a. resp.
rd. 15.000 EUR pro Monat.

Darin sind die sonstigen Vergünstigungen, wie fettes Dienst-Kfz oder die
Stärkung des Ego durch kriechende Vasallen noch nicht berücksichtigt, vgl.:
https://finanzen.thueringen.de/fileadmin/user_upload/haushalt/haushalt_2020/03.pdf
Post by Torsten Mueller
Und es wird lange dauern.
Klar, viel Konkurrenz.
Post by Torsten Mueller
Ich könnte mir vorstellen, daß dieses Projekt genau daran scheitert.
Irgendwer wird's, ehrlich.
Peter
Andy Angerer
2020-02-06 13:06:56 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Torsten Mueller
Post by v***@snafu.de
Hier: Der Vertreter einer Partei, die kaum über die 5%-Hürde gekommen
ist. Sich aufstellen zu lassen ist schon "kühn".
Nicht minder interessant ist die Aktion der Schwarzen, nicht den
eigenen, sondern einen anderen (!) Kandidaten aus der Kiste zu zaubern
und von den Höcke-Nazis wählen zu lassen.
Die Rot-Rot-Grüne Minderheit spekulierte, daß die CDUler ihren Kanidaten
wählen würden und aufgrund der Zerplitterung Ramelow zum Zuge kommt.
Jetzt wurde der Spieß umgedreht: Ein "neutraler" Kanidat, den auch CDUler
wählen konnten und mit (der AfD und) den wenige FDP-Stimmen hats knapp gereicht.
Post by Torsten Mueller
Sie, also die thüringische CDU, werden nun aktiv die
Beendigung dieses unhaltbaren Zustands betreiben und sich bei der
nächsten Wahl das Verdienst des Befreiers des Landes von diesem Übel auf
die Fahnen schreiben.
ACK
Neuwahlen würden einen weiteren Rechtsruck generieren ... und dem Willen des
Wahlvolkes entsprechen. Es ist im Bereich des Möglichen, dass Rot-Rot den
FDP-MP - bei aller Polemik - stützen werden.
Kommt auf die Verteilung der neuen Ministerposten an.
De­mo­kra­tie, die

Wortart:
Substantiv, feminin

Synonyme zu Demokratie:
Affenzirkus, Kasperltheater
--
**** Die andere Site ****
(mit den anderen Links)
www.angerer-bodenlos.de
Nico Hoffmann
2020-02-06 16:27:44 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
...von mir aus auch ein Liberaler.
Jetzt haben wenigstens alle irgendeinen Schaden abgekriegt. Naja fast
alle.
Man hätte vor dem 3. Wahlgang einen Zettel nehmen und sich die
möglichen Konstellationen hinschreiben können - aber wer weiß,
vielleicht hat man ja?
Anscheinend hat man tatsächlich. Irgendwo im heutigen Presserauschen
lus ich eine Meldung, in der der Eintagesministerpräsident zitiert
wurde, dass er auch diese Möglichkeit mit dem Lindner besprochen habe.
Lieber alles in den Abgrund reißen als den Ramelow ran zu
lassen. Tolle Politik.
Post by Nico Hoffmann
Und, Herr Ziemiak, jetzt Neuwahlen abzuhalten ist die beste schlechte
Idee, die man haben kann, oder?
Der Kubicki und der Polenz reden jetzt auch davon. Die Putzfrau Gretel
ebenfalls, aber gut - die Gretel und wenn der Tag lang ist, usw.


Haben die am Pattex geschnüffelt? Wenn neu gewählt wird und der Höcke
hat ein bischen Glück, dann wird er der erste AFD-Ministerpräsident,
der mit absoluter Mehrheit regiert.
Post by Nico Hoffmann
Die nächste Zeit könnte unterhaltsam werden. Immerhin.
Sie wird, sie wird...

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
U***@web.de
2020-02-07 08:36:37 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Post by Nico Hoffmann
Die nächste Zeit könnte unterhaltsam werden. Immerhin.
Sie wird, sie wird...
Ich für meinen Teil finde Horrorvorführungen
nicht unterhaltsam.
E. Hoppenstedt
2020-02-06 21:28:03 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
...von mir aus auch ein Liberaler.
Du meinst also jemanden der zu seinen Wurzeln der frühen 60-er Jahre
zurückkehrt, als diese Partei noch durch und durch von Nazis durchsetzt
war. Lindner-Baby hoffentlich hat Dein Plan einen Sinn. Dass Du morgen
weiterhin dieser Spaß-Partei vorstehen wirst, ist keine Frage.
d***@gmail.com
2020-02-07 07:07:37 UTC
Permalink
Post by E. Hoppenstedt
Post by Nico Hoffmann
...von mir aus auch ein Liberaler.
Du meinst also jemanden der zu seinen Wurzeln der frühen 60-er Jahre
zurückkehrt, als diese Partei noch durch und durch von Nazis durchsetzt
war. Lindner-Baby hoffentlich hat Dein Plan einen Sinn. Dass Du morgen
weiterhin dieser Spaß-Partei vorstehen wirst, ist keine Frage.
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Und es wird munter hin und her koaliert.

Nun findet derselbe Prozess der Erweiterung der politischen Landschaft
im rechten Spektrum statt. So wie im restlichen Europa übrigens auch.
Keine deutsche Besonderheit ist das.
Und nun? Hat man bei den etablierten etwa Angst um die Fleischtöpfe?

Spinner wie Höcke gabs in der Anfangszeit auch in den anderen Parteien
Bei den Grünen ist der Realo - Fundi Streit bis heute nicht restlos
geklärt. In der PDS tummeln sich die Revanchisten und die BRD Hasser.

So what?

Nur weil Ramelow versucht ein guter "Kumpel" zu sein wird seine Partei
nicht einen Deut besser. Und die Gier nach Macht, das nicht "Nein" sagen
können bei der Frage "Nehmen Sie die Wahl an?" ist doch ein schönes
Beispiel für das wahre Gesicht der F.D.P. oder?

BGE
Veith
2020-02-07 07:48:49 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Und es wird munter hin und her koaliert.
Nun findet derselbe Prozess der Erweiterung der politischen Landschaft
im rechten Spektrum statt. So wie im restlichen Europa übrigens auch.
Keine deutsche Besonderheit ist das.
Und nun? Hat man bei den etablierten etwa Angst um die Fleischtöpfe?
Spinner wie Höcke gabs in der Anfangszeit auch in den anderen Parteien
Bei den Grünen ist der Realo - Fundi Streit bis heute nicht restlos
geklärt. In der PDS tummeln sich die Revanchisten und die BRD Hasser.
So what?
Danke!

Du hast ausgezeichnet und wie gewohnt bodenständig die Ende der 1920er /
Anfang der 1930er in D-Land gängigen Argumente in die Neuzeit transformiert.

Sollte ich die Postings vorsorglich "mit Deutschem Gruß" abschließen?
Peter
d***@gmail.com
2020-02-07 17:49:07 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by d***@gmail.com
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Und es wird munter hin und her koaliert.
Nun findet derselbe Prozess der Erweiterung der politischen Landschaft
im rechten Spektrum statt. So wie im restlichen Europa übrigens auch.
Keine deutsche Besonderheit ist das.
Und nun? Hat man bei den etablierten etwa Angst um die Fleischtöpfe?
Spinner wie Höcke gabs in der Anfangszeit auch in den anderen Parteien
Bei den Grünen ist der Realo - Fundi Streit bis heute nicht restlos
geklärt. In der PDS tummeln sich die Revanchisten und die BRD Hasser.
So what?
Danke!
Du hast ausgezeichnet und wie gewohnt bodenständig die Ende der 1920er /
Anfang der 1930er in D-Land gängigen Argumente in die Neuzeit transformiert.
Sollte ich die Postings vorsorglich "mit Deutschem Gruß" abschließen?
Peter
Kannste machen Dann erkennt man Dich besser.
Hast Du damals überhaupt schon gelebt, weil Du Dich in der Stimmung und Argumentation so gut
auskennst , die damals herrschte? Oder hat Dir Das nur Dein kleiner Agitator erzählt?

Sorry Leute der Stalinist "Veith", Oberleutnant der NVA versucht diese Gruppe nun auch noch
zu unterwandern , genau wie er es bei daf.ddr schon gemacht hat.
U***@web.de
2020-02-07 07:56:59 UTC
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Post by d***@gmail.com
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Nö. Es gab einen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Regierungskoalitionen_auf_Länderebene
ist nicht ganz aktuell.
d***@gmail.com
2020-02-07 17:50:39 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Nö. Es gab einen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Regierungskoalitionen_auf_Länderebene
ist nicht ganz aktuell.
Ich redete von Grünen und Linken. (Selbe Suppe)
Mein Landespappi Kretschmann ist Grüner wenn ich mich nicht irre.

BGE
Nico Hoffmann
2020-02-07 18:12:34 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Und es wird munter hin und her koaliert.
Nun findet derselbe Prozess der Erweiterung der politischen Landschaft
im rechten Spektrum statt. So wie im restlichen Europa übrigens auch.
Keine deutsche Besonderheit ist das.
Und nun? Hat man bei den etablierten etwa Angst um die Fleischtöpfe?
Das trifft es nur halb. Hinzu kommt das Schmerzensgeheul, was ziemlich
laut sein kann, wenn man sich selber in den Hintern geschossen hat.

Die Etablierten stehen auf dem Standpunkt, die AfD politisch in der
Isolation belassen zu wollen. Viele Vertreter des Parteienspektrums
außer blau haben sich vom Voraus schon recht weit aus dem Fenster
gelehnt.

Jetzt schießt dieser Hansdampf von der FDP ein glänzendes Eigentor -
nur weil den Gelben und Schwarzen (in diesem Fall, sonst die anderen
auch) vor lauter Eitelkeit und Arroganz Blackouts haben. Die Schwarzen
haben zunächst sogar nach Neuwahlen gerufen, und sind etwas leiser
geworden, nachdem sie ein paar Umfrageergebnisse gesehen haben. Wenn
sie noch Bodenhaftung hätten, wäre ihnen von Anfang an klar gewesen,
dass Neuwahlen jetzt im Desaster enden.

Die Gelben und Schwarzen hätten im dritten Wahlgang ohne
Gesichtsverlust weiter bei ihren Enthaltungen bleiben können. Als
Opposition gegen eine Minderheitsregierung hätten sie politisch großen
Spielraum haben können, und die ganze Legislaturperiode hätte der
Ramelow vielleicht gar nicht durchgestanden.
Post by d***@gmail.com
Spinner wie Höcke gabs in der Anfangszeit auch in den anderen Parteien
Bei den Grünen ist der Realo - Fundi Streit bis heute nicht restlos
geklärt. In der PDS tummeln sich die Revanchisten und die BRD Hasser.
In Thüringen ist die Situation noch etwas verschärft. Der Ramelow ist
für einen Linken doch sowas wie ein kaiserlich-preußischer
Verwaltungsbeamter. Nach Weltrevolution sieht er nicht aus.

Ich will mich nicht am Absingen der üblichen Verbalinjurien gegen den
Höcke beteiligen, aber ich halte ihn für grenzwertig, vorsichtig
ausgedrückt. Wenn man schon um die AfD irgendwann nicht mehr
herumkommt, muß man ausgerechnet mit dem Höcke anfangen?
Post by d***@gmail.com
Nur weil Ramelow versucht ein guter "Kumpel" zu sein wird seine Partei
nicht einen Deut besser.
Sicher nicht. Aber sie ist Wahlsieger geworden.

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
d***@gmail.com
2020-02-07 18:28:45 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Post by d***@gmail.com
In den frühen 80ern war es der Untergang des Abendlandes als
die Grünen die politische Bühne betraten. In den 90ern war es Bähh
mit den Kommunisten (SED-PDS-Linke) auch nur zu reden.
Heutzutage gibt es Ministerpräsidenten von diese ehemals Extremen.
Und es wird munter hin und her koaliert.
Nun findet derselbe Prozess der Erweiterung der politischen Landschaft
im rechten Spektrum statt. So wie im restlichen Europa übrigens auch.
Keine deutsche Besonderheit ist das.
Und nun? Hat man bei den etablierten etwa Angst um die Fleischtöpfe?
Das trifft es nur halb. Hinzu kommt das Schmerzensgeheul, was ziemlich
laut sein kann, wenn man sich selber in den Hintern geschossen hat.
Die Etablierten stehen auf dem Standpunkt, die AfD politisch in der
Isolation belassen zu wollen.
Naja bis sie 51 % haben. Und das werden sie kriegen ,wenn diese
verdammte Arroganz und Nabelschau der etablierten Parteien nicht
endlich aufhört.

Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die verscheißern wir alle 4 Jahre bei dem Trauerspiel, das sich Wahl nennt
und die Kinder erziehen wir in der Schule schon so, daß sie zu blöd sind
Fachidioten werden gebraucht.
Und eine Million Moslems nehmen wir auch noch auf. Warum die alle
2015 zusammen losliefen ist noch nicht geklärt.

Weiter so Leute.
Klasse das.
BGE
U***@web.de
2020-02-07 18:46:18 UTC
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Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf,
Ist auch schon her.
Post by d***@gmail.com
dann noch Slowenienn
Dir kommt die Reihenfolge durcheinander. Oder
Du hast das falsche Land erwischt.
d***@gmail.com
2020-02-07 19:27:53 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf,
Ist auch schon her.
Post by d***@gmail.com
dann noch Slowenienn
Dir kommt die Reihenfolge durcheinander. Oder
Du hast das falsche Land erwischt.
Nimm einfach irgendein Land, von dem keiner hier so richtig verstehen kann/konnte ,
warum das nun auch noch in die EU muß, außer, daß es Geld haben will und die Herrschenden
im besoffenen Größenwahn nun auch noch sagten, das muß jetzt noch mit rein.

BGE
Fa.lk.Sc.H.a.de
2020-02-07 20:05:36 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf,
Ist auch schon her.
Post by d***@gmail.com
dann noch Slowenienn
Dir kommt die Reihenfolge durcheinander. Oder
Du hast das falsche Land erwischt.
Albanien, Rumänien, wo ist den da groß der Unterschied ;-)
Frank Hucklenbroich
2020-02-07 19:04:23 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die Industrie und das Handwerk braucht dringend Arbeitskräfte. Und
zumindest die ehemaligen Ostblockstaaten haben gut ausgebildete Handwerker.

Wenn Du mal auf einer Großbaustelle bist, sind das längst nicht mehr nur
Polen, sondern auch viele Bulgaren, Armenier, Georgier, Ukrainer und
Russen. Auch auf seriösen Baustellen, wo der Bauherr so Dinge wie
Mindestlohn und Tarifbindung streng kontrolliert. Das sind gesuchte
Fachkräfte, die tatsächlich ihr Handwerk verstehen. Und die meistens auch
recht passabel deutsch sprechen.

Grüße,

Frank
d***@gmail.com
2020-02-07 19:20:17 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die Industrie und das Handwerk braucht dringend Arbeitskräfte.....
....die fürn Appel und n Ei arbeiten.

Und
zumindest die ehemaligen Ostblockstaaten haben gut ausgebildete Handwerker.
keine Frage. In D kann sowieso keiner mehr eine Drehbank bedienen.
Alle hauen nur noch auf den Tastenrum.
Wenn Du mal auf einer Großbaustelle bist,
bin ich.
sind das längst nicht mehr nur
Polen, sondern auch viele Bulgaren, Armenier, Georgier, Ukrainer und
Russen.
Was passiert in deren Ländern?? Die bauen diese Supermenschen auch noch gleich mit auf.
Auch auf seriösen Baustellen, wo der Bauherr so Dinge wie
Mindestlohn und Tarifbindung streng kontrolliert.
Jaja.
Das sind gesuchte
Fachkräfte, die tatsächlich ihr Handwerk verstehen. Und die meistens auch
recht passabel deutsch sprechen.
Ja und? Die meine ich erstmal nicht.
Ich meine die Atomwissenschaftler aus Aleppo und die Herzspezialisten aus Kabul,
die mir jeden Tag mit schneeweißen Turnschuhen entgegenkommen.
Arbeiten waren die noch nie.
Grüße,
Frank
Jo.

BGE
U***@web.de
2020-02-08 09:11:40 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die Industrie und das Handwerk braucht dringend Arbeitskräfte.....
....die fürn Appel und n Ei arbeiten.
Und
zumindest die ehemaligen Ostblockstaaten haben gut ausgebildete Handwerker.
keine Frage. In D kann sowieso keiner mehr eine Drehbank bedienen.
Alle hauen nur noch auf den Tastenrum.
Wenn Du mal auf einer Großbaustelle bist,
bin ich.
sind das längst nicht mehr nur
Polen, sondern auch viele Bulgaren, Armenier, Georgier, Ukrainer und
Russen.
Was passiert in deren Ländern?? Die bauen diese Supermenschen auch noch gleich mit auf.
Auch auf seriösen Baustellen, wo der Bauherr so Dinge wie
Mindestlohn und Tarifbindung streng kontrolliert.
Jaja.
Das sind gesuchte
Fachkräfte, die tatsächlich ihr Handwerk verstehen. Und die meistens auch
recht passabel deutsch sprechen.
Ja und? Die meine ich erstmal nicht.
Ich meine die Atomwissenschaftler aus Aleppo und die Herzspezialisten aus Kabul,
die mir jeden Tag mit schneeweißen Turnschuhen entgegenkommen.
Wie viele alteingesessene Brandenburger machen denn
die Knochenjobs auf der beispielhaften Großbaustelle?

Gruß, ULF
Frank Hucklenbroich
2020-02-08 14:24:08 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Wie viele alteingesessene Brandenburger machen denn
die Knochenjobs auf der beispielhaften Großbaustelle?
Ich hatte eine zeitlang mal einen älteren Rostocker als Subunternehmer
beschäftigt, weil es nach dessen Aussage dort keine Jobs mehr gibt.

Grüße,

Frank
Frank Hucklenbroich
2020-02-08 14:22:47 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die Industrie und das Handwerk braucht dringend Arbeitskräfte.....
....die fürn Appel und n Ei arbeiten.
Und
zumindest die ehemaligen Ostblockstaaten haben gut ausgebildete Handwerker.
keine Frage. In D kann sowieso keiner mehr eine Drehbank bedienen.
Alle hauen nur noch auf den Tastenrum.
In vielen Bereichen ist das leider so.
Post by d***@gmail.com
Wenn Du mal auf einer Großbaustelle bist,
bin ich.
sind das längst nicht mehr nur
Polen, sondern auch viele Bulgaren, Armenier, Georgier, Ukrainer und
Russen.
Was passiert in deren Ländern?? Die bauen diese Supermenschen auch noch gleich mit auf.
Viele Polen sind längst zurück, weil die in Warschau genausoviel verdienen
wie in Deutschland, bei deutlich geringeren Kosten (Mieten vor allem).
Post by d***@gmail.com
Auch auf seriösen Baustellen, wo der Bauherr so Dinge wie
Mindestlohn und Tarifbindung streng kontrolliert.
Jaja.
Das sind gesuchte
Fachkräfte, die tatsächlich ihr Handwerk verstehen. Und die meistens auch
recht passabel deutsch sprechen.
Ja und? Die meine ich erstmal nicht.
Ich meine die Atomwissenschaftler aus Aleppo und die Herzspezialisten aus Kabul,
die mir jeden Tag mit schneeweißen Turnschuhen entgegenkommen.
In Kabul gibt es sicher keine, denn da ist seit den 80er Jahren
ununterbrochen Krieg.

Die Ärzte und Ingenieure aus Aleppo haben sich sofort nach Anfang des
Bürgerkrieges attraktive, gut dotierte Stellen in den Golfstaaten gesucht.
Warum sollten die nach Europa kommen, wenn sie in den Emiraten oder in
Katar gutes Geld verdienen können, und man da deren Muttersprache spricht?
Post by d***@gmail.com
Arbeiten waren die noch nie.
Ich hatte kürzlich einen Ofenbauer aus Afghanistan bei mir sitzen, mit Frau
und 4 Kindern, der Arbeit suchte. Der lebt z.Zt. in einem Dorf im Saarland,
arbeitet dort in Festanstellung, und hat eine Vierzimmerwohnung für 650 €
im Monat (auf dem Dorf eben). Ich habe ihm, zu seiner maßlosen
Enttäuschung, erklären müssen, daß er für dieses Geld in Köln allenfalls
ein bis zwei Zimmer bekommt. Und daß er es eigentlich nicht besser
antreffen kann als in seinem Dorf dort im Saarland.

Grüße,

Frank
U***@web.de
2020-02-08 14:27:51 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
und die Türkei und uns ist doch Scheiß egal was die Leute wollen.
Die Industrie und das Handwerk braucht dringend Arbeitskräfte.....
....die fürn Appel und n Ei arbeiten.
Und
zumindest die ehemaligen Ostblockstaaten haben gut ausgebildete Handwerker.
keine Frage. In D kann sowieso keiner mehr eine Drehbank bedienen.
Alle hauen nur noch auf den Tastenrum.
In vielen Bereichen ist das leider so.
Erschwerend könnte allerdings hinzukommen, daß
kaum noch Drehbänke ohne Tasten ausgeliefert
werden. Gut, das war Spekulatius, ich bestelle
deswegen keine Drehbank.

Gruß, ULF
Martin Ebert
2020-02-08 03:27:13 UTC
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Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris?
Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse.

Slowenien ist eins der lieblichsten Länder der EU. Seit 2004
in der EU und seit 2007 haben die den Euro.
Post by d***@gmail.com
Und eine Million Moslems nehmen wir auch noch auf. Warum die alle
2015 zusammen losliefen ist noch nicht geklärt.
Vielleicht, weil in Syrien Krieg ist?

Stell Dir den jungen Boris vor, in der DDR acht verschiedene
Kriegsparteien. Und jeden Tag klingelt ein anderer und will
Dich zu seinem Militär einberufen.

Du wärst der Erste gewesen, der geflüchtet wäre - jede Wette.

Mt
d***@gmail.com
2020-02-08 05:32:48 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris?
Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse.
Slowenien ist eins der lieblichsten Länder der EU. Seit 2004
in der EU und seit 2007 haben die den Euro.
Nimm Slovakien oder Slavonian oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Es wurde trotzdem gemacht, egal welches Land. Das ist es was ich kritisiere.
Motto:
Wir wissen schon was gut für EUCH ist. Da krich ich n Hals.
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Und eine Million Moslems nehmen wir auch noch auf. Warum die alle
2015 zusammen losliefen ist noch nicht geklärt.
Vielleicht, weil in Syrien Krieg ist?
Es war damals schon mehrere Jahre Krieg in Syrien.
Und auf einmal laufen die alle los.
Was ist da genau passiert??? Das will ich wissen.
hat unsere Regierung was damit zu tun??
Was war da genau los?
Post by Martin Ebert
Stell Dir den jungen Boris vor, in der DDR acht verschiedene
Kriegsparteien. Und jeden Tag klingelt ein anderer und will
Dich zu seinem Militär einberufen.
Du wärst der Erste gewesen, der geflüchtet wäre - jede Wette.
Klar, was wäre wenn. Marx wäre auch aus der Zone abgehauen..
Das ist mal sicher.
Spielt hier aber keine Rolle. Wir haben Sie aufgenommen.
Die Leute wollen die nicht hierhaben. Das ist so. Egal warum.
Daraus folgt, die AfD wird immer stärker. Das ist alles was ich
sage.

Nochwas:
Der Euro ist kein Integrator. er ist ein Spalter.
Diese Großmannssucht mit dem Ami oder dem Chinesen oder
weiß ich wem "mithalten" zu wollen, wurde auch nicht verstanden.
Wenn eine Staatengemeinschaft kulturell, wirtschaftlich und
in vielen weiteren Belangen des Lebens sich angenähert hat und
sich versteht, Dann und erst dann!!! kann man meiner Meinung nach
eine gemeinsame Brieftasche einführen. Wie bei einem Paar welches
heiraten will und ein gemeinsames Konto hat. (Was ja, zumindest hier
im Westen, ja auch nicht soooo selbstverständlich ist) Und sogar da
wird die Hälfte wieder geschieden weil sich sogar 2 (zwei) Menschen
eben NICHT einig werden.

In Europa wurde der Euro den Leuten aufgedrückt und gleichzeitig
die (deutsche) Art und Weise, wie man mit Geld umzugehen hat.
Was viele Länder ebenfalls nicht wollten. Und wieder entstand Unmut.
Und wieder wollten die "Oberen" das Gegrummel nicht hören.
Machtbesoffen und großmannssüchtig, arrogant und unbelehrbar.
So sehen die heutigen , von uns gewählten Interessenvertreter
für mich aus. Und wenn doch mal einer dabei ist und Bedenken hat,
dann kriegt er gleich eins mit der WKII Keule aufs Haupt geschlagen.
Tolle Ehe.

Ich bewundere die Engländer oder die Dänen, die sich nicht die
Butter vom Brot nehmen lassen, oder die Österreicher die ein Drittel
mehr Rente haben als wir. Oder die Polen oder die Ungarn, die frech
stolz genau IHREN Vorteil aus dem Sauladen ziehen. Was anderes
kann man ja garnicht machen.

Die Engländer werden das locker überstehen auch weil ihnen
Ihr großer Bruder helfen wird. Und was dann?
Dann schauen noch andere Länder dahin. Italien (also die Leute)
haben längst auch die Schnauze voll. Weiter werden folgen.

Tatsächlich spannende Zeiten.

Nur mal so vorausschauend:

Ich will einfach keine Linken und !! keine Rechten an der Macht haben.
Mit den Linken geht ja schon fast jeder ins Bett. Mit den Rechten dauert
das noch ne Schamfrist. Die Ostländer sind politisch weiter, weil dort
die Gegensätze stärker aufeinanderprallen und wir Ossis die 68iger nicht
erlebt haben. Wir hatten dafür 2 Generationen Diktatur hinter uns das
prägt auch.

BGE
U***@web.de
2020-02-08 07:41:06 UTC
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Post by d***@gmail.com
Nimm Slovakien oder Slavonian
Guten Morgen? Sind in Deinem Internet die
Staatenverzeichnisse Europas blockiert?
Post by d***@gmail.com
oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Es wurde trotzdem gemacht, egal welches Land. Das ist es was ich kritisiere.
Wir wissen schon was gut für EUCH ist. Da krich ich n Hals.
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Und eine Million Moslems nehmen wir auch noch auf. Warum die alle
2015 zusammen losliefen ist noch nicht geklärt.
Vielleicht, weil in Syrien Krieg ist?
Es war damals schon mehrere Jahre Krieg in Syrien.
Und auf einmal laufen die alle los.
Was ist da genau passiert??? Das will ich wissen.
hat unsere Regierung was damit zu tun??
Was war da genau los?
Post by Martin Ebert
Stell Dir den jungen Boris vor, in der DDR acht verschiedene
Kriegsparteien. Und jeden Tag klingelt ein anderer und will
Dich zu seinem Militär einberufen.
Du wärst der Erste gewesen, der geflüchtet wäre - jede Wette.
Klar, was wäre wenn. Marx wäre auch aus der Zone abgehauen..
Das ist mal sicher.
Spielt hier aber keine Rolle. Wir haben Sie aufgenommen.
Die Leute wollen die nicht hierhaben. Das ist so. Egal warum.
Daraus folgt, die AfD wird immer stärker. Das ist alles was ich
sage.
Der Euro ist kein Integrator. er ist ein Spalter.
Diese Großmannssucht mit dem Ami oder dem Chinesen oder
weiß ich wem "mithalten" zu wollen, wurde auch nicht verstanden.
Wenn eine Staatengemeinschaft kulturell, wirtschaftlich und
in vielen weiteren Belangen des Lebens sich angenähert hat und
sich versteht, Dann und erst dann!!! kann man meiner Meinung nach
eine gemeinsame Brieftasche einführen. Wie bei einem Paar welches
heiraten will und ein gemeinsames Konto hat. (Was ja, zumindest hier
im Westen, ja auch nicht soooo selbstverständlich ist) Und sogar da
wird die Hälfte wieder geschieden weil sich sogar 2 (zwei) Menschen
eben NICHT einig werden.
In Europa wurde der Euro den Leuten aufgedrückt und gleichzeitig
die (deutsche) Art und Weise, wie man mit Geld umzugehen hat.
Was viele Länder ebenfalls nicht wollten. Und wieder entstand Unmut.
Und wieder wollten die "Oberen" das Gegrummel nicht hören.
Machtbesoffen und großmannssüchtig, arrogant und unbelehrbar.
So sehen die heutigen , von uns gewählten Interessenvertreter
für mich aus. Und wenn doch mal einer dabei ist und Bedenken hat,
dann kriegt er gleich eins mit der WKII Keule aufs Haupt geschlagen.
Tolle Ehe.
Ich bewundere die Engländer oder die Dänen, die sich nicht die
Butter vom Brot nehmen lassen
Das vereinigte Königreich wurde gerade bestandskräftig geschieden.
Nur an der Regelung der Scheidungsfolgen arbeitet man noch.

Gut, die hatten keinen Euro.
Ronald Konschak
2020-02-08 10:43:54 UTC
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Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Nimm Slovakien oder Slavonian
Guten Morgen? Sind in Deinem Internet die
Staatenverzeichnisse Europas blockiert?
Die Blockierung findet in seiner Rübe statt. Er hat sich ja nun
als AfD-Fan geoutet, folglich haben wir lustige Exempel von
geografischem Unfug zu erwarten. Slowakei und Slowenien, Balkan
und Baltikum, Tschechien und Tschetschenien - ist alles eine
Suppe bei der AfD. Sie eifern ihrem großen Vorbild Trump nach.


Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
H.-P. Schulz
2020-02-08 11:53:22 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Nimm Slovakien oder Slavonian
Guten Morgen? Sind in Deinem Internet die
Staatenverzeichnisse Europas blockiert?
Die Blockierung findet in seiner Rübe statt. Er hat sich ja nun
als AfD-Fan geoutet, folglich haben wir lustige Exempel von
geografischem Unfug zu erwarten. Slowakei und Slowenien, Balkan
und Baltikum, Tschechien und Tschetschenien - ist alles eine
Suppe bei der AfD.
Na, und erstmal Galizien (Polen) und Galizien (Nordspanien)!
d***@gmail.com
2020-02-08 11:55:38 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Nimm Slovakien oder Slavonian
Guten Morgen? Sind in Deinem Internet die
Staatenverzeichnisse Europas blockiert?
Die Blockierung findet in seiner Rübe statt. Er hat sich ja nun
als AfD-Fan geoutet,
Donnerwetter. Es hat doch tatsächlich mehr als 1/2 Tag gedauert bis mir das endlich
unterstellt wird. Klasse. Alles was nicht links ist muß ja rechts sein in Deutschland.
Man ist das langweilig.


BGE
Peter Veith
2020-02-08 07:43:15 UTC
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Post by d***@gmail.com
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris?
Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse.
Es war damals schon mehrere Jahre Krieg in Syrien.
Und auf einmal laufen die alle los.
Was ist da genau passiert??? Das will ich wissen.
Boris, Du hast aber wirklich schon lange nicht mehr aus dem Fenster
geschaut:

Natürlich ist, wer konnte "losgelaufen", als der Krieg begann / sich
hinzog. Da gab / gibt es riesige Flüchtlingslager kurz hinter der Grenze
... in der Türkei.

Und 2015 hat die Türkei die Grenzen in Richtung EU aufgemacht ... bis
mit jährliche Milliardenzahlungen EU -> Türkei, letztere die Grenzen
wieder schloß.
Post by d***@gmail.com
hat unsere Regierung was damit zu tun??
Nun, weil wir in einem freien, transparenten Land mit funktionierender
Presse und nur ihrem Gewissen verantwortlichen Parlamentariern leben,
gibt es über die Gründe nur (Verschwörungs-) Theorien.
Post by d***@gmail.com
Was war da genau los?
So wurde damals der Türkei endgültig klar gemacht, daß sie (mit dem
bettelarmen Anatolien) nie in die EU aufgenommen wird, der frei gewählte
Präsident der Türkei wurde "geschnitten", es gab einen Mord- und
Putschversuch ...

... und die BRD benötigte eine Einwanderungsflut um endlich ein
Einwanderungsgesetz im Interesse der Deutschen Wirtschaft zu erhalten
(ab 01.03.2020). Der deutsche Facharbeiter / Ingenieur ist nun endgültig
am Arsch.

Den Flüchtigen wurde das Blaue vom Himmel versprochen, Fotos mit der
Kanzlerin kursierten ...

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Ronald Konschak
2020-02-08 10:54:27 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by d***@gmail.com
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris?
Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse.
Es war damals schon mehrere Jahre Krieg in Syrien.
Und auf einmal laufen die alle los.
Was ist da genau passiert??? Das will ich wissen.
Boris, Du hast aber wirklich schon lange nicht mehr aus dem Fenster
Natürlich ist, wer konnte "losgelaufen", als der Krieg begann / sich
hinzog. Da gab / gibt es riesige Flüchtlingslager kurz hinter der Grenze
... in der Türkei.
Das ist der Grund dafür, dass sie in die Nachbarländer geflohen
sind. Der Grund für den Aufbruch nach Europa ist ein anderer.
Der Westen hat 2015 dem UNHCR die Mittel auf die Hälfte gekürzt.
Das Kalkül war, dass die Geflüchteten dann in ihre Heimatländer
zurückkehren. Das UNHCR hat davor gewarnt, dass die den Weg in
die entgegengesetzte Richtung einschlagen könnten. Dumm wie unsere
sogenannten Eliten aber nunmal sind, haben sie nicht darauf gehört.
Es kam was kommen musste, als in den Flüchtlingslagern das Essen
knapp wurde, haben sie sich nach Europa aufgemacht. Das war "Kommt
die D-Mark nicht zu uns, dann gehen wir zu ihr!" in der erweiterten
Fassung.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Peter Veith
2020-02-08 12:12:27 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Natürlich ist, wer konnte "losgelaufen", als der Krieg begann / sich
hinzog. Da gab / gibt es riesige Flüchtlingslager kurz hinter der Grenze
... in der Türkei.
Das ist der Grund dafür, dass sie in die Nachbarländer geflohen
sind. Der Grund für den Aufbruch nach Europa ist ein anderer.
Der Westen hat 2015 dem UNHCR die Mittel auf die Hälfte gekürzt.
ACK
Das wissen die Meisten nicht.
Post by Ronald Konschak
Das Kalkül war, dass die Geflüchteten dann in ihre Heimatländer
zurückkehren.
Das glaube ich nun nicht. Gibt es einen Beleg für dieses "Kalkül"?
Post by Ronald Konschak
Das UNHCR hat davor gewarnt, dass die den Weg in
die entgegengesetzte Richtung einschlagen könnten.
Es gibt keinen B-3 Bomber, oder wie war das gemeint?
Post by Ronald Konschak
Dumm wie unsere
sogenannten Eliten aber nunmal sind, haben sie nicht darauf gehört.
?
Post by Ronald Konschak
Es kam was kommen musste, als in den Flüchtlingslagern das Essen
knapp wurde, haben sie sich nach Europa aufgemacht. Das war "Kommt
die D-Mark nicht zu uns, dann gehen wir zu ihr!" in der erweiterten
Fassung.
ACK

Vorher mußte aber die Türkei die Schleusen für den Landweg aufmachen ,
so wie sie diese nach den Milliarden wieder schloß.

Veith
--
"Wie alle Mauern war auch sie doppeldeutig, janusköpfig. Was drinnen und
was draußen war, hing davon ab, auf welcher Seite der Mauer man sich
befand." Ursula K.LeGuin
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
H.-P. Schulz
2020-02-08 09:04:40 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Nimm Slovakien oder Slavonian oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Es wurde trotzdem gemacht, egal welches Land. Das ist es was ich kritisiere.
Wir wissen schon was gut für EUCH ist. Da krich ich n Hals.
Die ganze Osterweiterung ist ein Anti-Russland-Strategem.
Das lässt man sich was kosten.
Post by d***@gmail.com
Der Euro ist kein Integrator. er ist ein Spalter.
Der Euro war Bedingung der Zustimmung in den 2+4-Verhandlungen über
die DDR/BRD-Vereinigung (v.wg. Einbindung der BRD in westliche
Strukturen; Verhinderung eines - vielleicht gar ost-freundlichen! -
Sonderwegs). Kohl u. Mitterand wollten ihn sowieso. Hauptnutznießer
des Euro ist - bisher - die BRD.
Post by d***@gmail.com
In Europa wurde der Euro den Leuten aufgedrückt und gleichzeitig
die (deutsche) Art und Weise, wie man mit Geld umzugehen hat.
Was viele Länder ebenfalls nicht wollten. Und wieder entstand Unmut.
Dass die EU in Wahrheit eine DEU sei, ist keine sehr neue Erkenntnis.
Ich sage: Das gibt sich. Und immer noch besser eine - einstweilen -
von BRD dominierte EU als gar keine EU.
Die realexistierende EU ist ein fragwürdiges, historisch "ungereimtes"
Gebilde. Aber unter allen (mir) denkbaren Alternativen immer noch das
friedlichste. Und allein darauf: Auf Frieden, kommt es mir an.
Post by d***@gmail.com
Oder die Polen oder die Ungarn, die frech
stolz genau IHREN Vorteil aus dem Sauladen ziehen. Was anderes
kann man ja garnicht machen.
Was der ungarische Präsident so alles Vorteil nennt.
Post by d***@gmail.com
Ich will einfach keine Linken und !! keine Rechten an der Macht haben.
Keine Rechten, wie in Polen, Ungarn, Estland, Litauen, Tschechien?
Post by d***@gmail.com
Mit den Linken geht ja schon fast jeder ins Bett.
Wo in EU sind gleich Linke - und seien sie es auch nur dem Namen nach
- "an der Macht"?
Post by d***@gmail.com
Mit den Rechten dauert
das noch ne Schamfrist. Die Ostländer sind politisch weiter, weil dort
die Gegensätze stärker aufeinanderprallen und wir Ossis die 68iger nicht
erlebt haben.
"Ihr" Ossis habt die "68er" viel stärker erlebt als die Wessis!
Möglich, dass Du da noch zu jung warst.
Post by d***@gmail.com
Wir hatten dafür 2 Generationen Diktatur hinter uns das
prägt auch.
Ja, und nicht zum schlechtesten.
Was nicht zu schaffen war - und auch nie zu schaffen ist -, ist die
Umstellung von SED-Diktatur auf Konsumdiktatur, von Sozialismusaufbau
zu "pursuit of happiness".
Peter Veith
2020-02-08 09:48:26 UTC
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Die ganze Osterweiterung ist ein Anti-Russland-Strategem.
Ja, aber nicht nur.

Durch die Aufnahme der ganzen Kleinstaaten (aka EU - Osterweiterung),
verbunden mit dem Prinzip: Ein Staat eine Stimme, hat die BRD ihre
Vormachtstellung in der EU ausgebaut und mit Beginn der Bankenkrise
gesichert.

»"We can only achieve a political union if we have a crisis," Mr.
Schäuble said«, NYT 18.11.2011.
Post by H.-P. Schulz
Das lässt man sich was kosten.
Die Rücksichtnahme auf diese Kleinstaaten ist der Preis, den die BRD für
die deutsche Herrschaft über (West-) Europa zahlt. Allerdings mußte auch
Rußland herausgehalten, Großbritannien ziehen lassen und Frankreich
unterworfen werden, Mali-Abenteuer inklusive.
Post by H.-P. Schulz
Der Euro war Bedingung der Zustimmung in den 2+4-Verhandlungen über
die DDR/BRD-Vereinigung
ACK
Post by H.-P. Schulz
Hauptnutznießer des Euro ist - bisher - die BRD.
ACK
Der Euro ist die alte DM für "alle".
Post by H.-P. Schulz
Dass die EU in Wahrheit eine DEU sei, ist keine sehr neue Erkenntnis.
Für viele offenbar schon.
Post by H.-P. Schulz
Ich sage: Das gibt sich. Und immer noch besser eine - einstweilen -
von BRD dominierte EU als gar keine EU.
Hier könnte zwischen uns ein Dissens bestehen.
Post by H.-P. Schulz
Die realexistierende EU ist ein fragwürdiges, historisch "ungereimtes"
Gebilde. Aber unter allen (mir) denkbaren Alternativen immer noch das
friedlichste.
Ich habe ein Buch, da macht sich ein US-Amerikaner richtig lustig über
diese etwas einfältige Auffassung. Den Frieden in Europa nach 1945
sicherte allein die US-amerikanische und russische Besetzung.

Mit (alleinigen) Abzug der Russen, gab es die Balkankriege.

Und allein darauf: Auf Frieden, kommt es mir an.

ACK
Post by H.-P. Schulz
Was nicht zu schaffen war - und auch nie zu schaffen ist -, ist die
Umstellung von SED-Diktatur auf Konsumdiktatur, von Sozialismusaufbau
zu "pursuit of happiness".
Das klang 1989/90 ganz anders. Und es wäre sogar zu schaffen gewesen,
nur wozu .... aus Sicht der Herrschenden gefragt.

" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die West-
Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und damit
sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und soziale
Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
U***@web.de
2020-02-08 11:41:15 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Die realexistierende EU ist ein fragwürdiges, historisch "ungereimtes"
Gebilde. Aber unter allen (mir) denkbaren Alternativen immer noch das
friedlichste.
Ich habe ein Buch, da macht sich ein US-Amerikaner richtig lustig über
diese etwas einfältige Auffassung. Den Frieden in Europa nach 1945
sicherte allein die US-amerikanische und russische Besetzung.
Mit (alleinigen) Abzug der Russen, gab es die Balkankriege.
Weder die West- noch irgendeine andere Gruppe der
sowjetischen Streitkräfte war im seinerzeitigen
Jugoslawien stationiert.

Das tatsächliche Auseinanderfallen Jugoslawiens etwa 10
Jahre nach Titos Tod mag in der Tat durch die Infragestellung
des Sozialismus in Nachbarländern beschleunigt worden sein.

Gruß, ULF
Peter Veith
2020-02-08 12:15:21 UTC
Permalink
Am 08.02.2020 um 12:41 schrieb ***@web.de:

[Die EU sichert den Frieden, zumindest in Europa]
Post by U***@web.de
Post by Peter Veith
Ich habe ein Buch, da macht sich ein US-Amerikaner richtig lustig über
diese etwas einfältige Auffassung. Den Frieden in Europa nach 1945
sicherte allein die US-amerikanische und russische Besetzung.
Mit (alleinigen) Abzug der Russen, gab es die Balkankriege.
Weder die West- noch irgendeine andere Gruppe der
sowjetischen Streitkräfte war im seinerzeitigen
Jugoslawien stationiert.
Ja, gleichwohl wirkten sie "beruhigend".

Hinweis auf die komplizierte Praxis: Balkan-Pakt.
Post by U***@web.de
Das tatsächliche Auseinanderfallen Jugoslawiens etwa 10
Jahre nach Titos Tod mag in der Tat durch die Infragestellung
des Sozialismus in Nachbarländern beschleunigt worden sein.
Ja, wobei das Wort "mag" sehr verharmlosend ist.

Veith
--
Es gibt kein zwischenmenschliches Problem, das nicht mit einer
Maschinenpistole zu lösen wäre" Gundermann, Werkstücke III
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
H.-P. Schulz
2020-02-08 17:07:38 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Die ganze Osterweiterung ist ein Anti-Russland-Strategem.
Ja, aber nicht nur.
Durch die Aufnahme der ganzen Kleinstaaten (aka EU - Osterweiterung),
verbunden mit dem Prinzip: Ein Staat eine Stimme, hat die BRD ihre
Vormachtstellung in der EU ausgebaut und mit Beginn der Bankenkrise
gesichert.
»"We can only achieve a political union if we have a crisis," Mr.
Schäuble said«, NYT 18.11.2011.
Post by H.-P. Schulz
Das lässt man sich was kosten.
Die Rücksichtnahme auf diese Kleinstaaten ist der Preis, den die BRD für
die deutsche Herrschaft über (West-) Europa zahlt. Allerdings mußte auch
Rußland herausgehalten, Großbritannien ziehen lassen und Frankreich
unterworfen werden, Mali-Abenteuer inklusive.
Post by H.-P. Schulz
Der Euro war Bedingung der Zustimmung in den 2+4-Verhandlungen über
die DDR/BRD-Vereinigung
ACK
Post by H.-P. Schulz
Hauptnutznießer des Euro ist - bisher - die BRD.
ACK
Der Euro ist die alte DM für "alle".
Post by H.-P. Schulz
Dass die EU in Wahrheit eine DEU sei, ist keine sehr neue Erkenntnis.
Für viele offenbar schon.
Post by H.-P. Schulz
Ich sage: Das gibt sich. Und immer noch besser eine - einstweilen -
von BRD dominierte EU als gar keine EU.
Hier könnte zwischen uns ein Dissens bestehen.
BRD ist nicht _so viel_ mächtiger als F, schon gar nicht als F, I, E
und P zusammen. Wobei I tatsächlich ein Problembär ist,
EWG-Gründungsmitglied hin oder her.

Für den Fortbestand des Projekts EU bin ich bereit, die eine oder
andere Kröte zu schlucken.
Vielleicht kommt das, weil ich stark historisch denke, auch schon gern
mal im Maßstab von Jahrhunderten. Der 30jährige Krieg ist für mich
nicht so vergangen wie für die Allermeisten.

Ich sympathisiere mit allen Anstalten, die auch nur ansatzweise auf
die Überwindung der Nationalstaaterei hinwirken.
In der Wissenschaft zB klappt das doch schon recht ordentlich. Das -
unter anderem - macht mir Hoffnung.
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Die realexistierende EU ist ein fragwürdiges, historisch "ungereimtes"
Gebilde. Aber unter allen (mir) denkbaren Alternativen immer noch das
friedlichste.
Ich habe ein Buch, da macht sich ein US-Amerikaner richtig lustig über
diese etwas einfältige Auffassung. Den Frieden in Europa nach 1945
sicherte allein die US-amerikanische und russische Besetzung.
Bis 1990 mag da sogar was dran gewesen sein.
Post by Peter Veith
Mit (alleinigen) Abzug der Russen, gab es die Balkankriege.
Ja, die Balkankriege waren die erste Portion der "Friedensdividende",
die uns der Sieg im Kalten Krieg ja bescheren sollte ...
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Und allein darauf: Auf Frieden, kommt es mir an.
ACK
Danke!
Nico Hoffmann
2020-02-08 18:15:27 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Hauptnutznießer des Euro ist - bisher - die BRD.
ACK
Der Euro ist die alte DM für "alle".
Kinder, seid ihr wahnsinnig? Das Gelddrucken und Guthaben entwerten,
was die EZB seit Jahren betreibt, hätte mit der D-Mark sehr
wahrscheinlich nicht stattgefunden.

Die gute alte DM ist heute der Schweizer Franken.

Und ja, die BRD ist (als Staat) im Moment der Hauptnutznießer. Weil
die BRD der wirtschaflich größte Teil ist und keine akuten
Finanzprobleme hat.
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Was nicht zu schaffen war - und auch nie zu schaffen ist -, ist die
Umstellung von SED-Diktatur auf Konsumdiktatur, von Sozialismusaufbau
zu "pursuit of happiness".
Das klang 1989/90 ganz anders. Und es wäre sogar zu schaffen gewesen,
nur wozu .... aus Sicht der Herrschenden gefragt.
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die West-
Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und damit
sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und soziale
Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
Martin Ebert
2020-02-08 18:40:35 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.

Es ist genau das eingetreten, was Weitsichtige vorhersagten:
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
übrig blieben die, die 30 Jahre arbeitslos und ABM und SAM ...
und der Tankwart, die Frisöse.

Anfangs haben die ihren Frust bei SED-PDS gewählt. Da diese
nun aber nicht mehr nach "es muss sich was ändern" aussieht,
wird anders protestgewählt.

Mt
U***@web.de
2020-02-08 18:47:54 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
Ein paar kommen wohl auch wieder aus dem Westen zurück,
aber nicht in die größtmögliche wirtschaftliche Ödnis.
Frank Hucklenbroich
2020-02-08 19:40:03 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
übrig blieben die, die 30 Jahre arbeitslos und ABM und SAM ...
und der Tankwart, die Frisöse.
Anfangs haben die ihren Frust bei SED-PDS gewählt. Da diese
nun aber nicht mehr nach "es muss sich was ändern" aussieht,
wird anders protestgewählt.
Das kann ich bestätigen, die wenigen AfD-Wähler, die ich hier in Köln
persönlich kenne, waren vorher Gewerkschafter (sind es teilweise immer
noch) und haben die Linke gewählt.

Und einen, der ist Kinderarzt und Gründungsmitglied, hat sich aber ganz
schnell von den braunen Brüdern distanziert, die diese einstige
Professorenpartei unterwandert haben. Der wollte die D-Mark zurück, konnte
aber mit den Nazi-Spacken so gar nichts anfangen.

Grüße,

Frank
Peter Veith
2020-02-08 19:51:27 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
"Wie eine andere Übersicht aus den Wahlanalysen zur Weimarer Zeit zeigt,
handelte es sich damals um eine generelle Erscheinung des
Stadt-Land-Gefälles: Je höher die Einwohnerzahlen waren, desto geringer
war der Anteil der Stimmen für die NSDAP. Die NSDAP war in den kleineren
Städten und Gemeinden und im agrarischen Bereich vor allem während der
Weltwirtschaftskrise überproportional vertreten."

https://www.jungewelt.de/artikel/372206.geschichte-der-nsdap-auf-dem-weg-zur-macht.html

Ich habe 2 Chroniken von zu Hause, dem Dorf und der Nachbarstadt. Diese
belegen obige Analyse.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Nico Hoffmann
2020-02-08 22:34:00 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
übrig blieben die, die 30 Jahre arbeitslos und ABM und SAM ...
und der Tankwart, die Frisöse.
Anfangs haben die ihren Frust bei SED-PDS gewählt. Da diese
nun aber nicht mehr nach "es muss sich was ändern" aussieht,
wird anders protestgewählt.
Die Flüchtlingswelle von 2015 spielt keine Rolle?

N.
--
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Martin Ebert
2020-02-09 03:34:35 UTC
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Post by Nico Hoffmann
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
übrig blieben die, die 30 Jahre arbeitslos und ABM und SAM ...
und der Tankwart, die Frisöse.
Anfangs haben die ihren Frust bei SED-PDS gewählt. Da diese
nun aber nicht mehr nach "es muss sich was ändern" aussieht,
wird anders protestgewählt.
Die Flüchtlingswelle von 2015 spielt keine Rolle?
Das würde ich so postulieren wollen, ja.

Am Beispiel meines Landkreises, der ist gesegnet mit einem PDS-
Landrat, der bei der Krise nachträglich betrachtet alles richtig
machte: Alle schnell vereinzelt, alle möglichst integrieren.

Da ist es so, dass in den Gebieten mit Flüchtlingen der AfD-
Anteil signifikant unter dem Durchschnitt liegt. Es wird noch
besser: In allen Dörfern, Orten, in denen genau KEIN Flüchtling
ist, ist der AfD-Anteil deutlich höher.

Ich würde gar nicht auf "die kennen keinen" abstellen wollen,
es wirkt auf mich ganz anders: Ich habe hier als Kreisstadt
eine recht fitte Stadt mit 50.000 EW und großer Geschichte,
intakter historischer Altstadt - insgesamt also lebenswert.
Allerdings ist das komplette Umland sterbend, der Bevölkerungs-
rückgang ist völlig ungebremst. Und da gibt es auch keine
Arbeitsplätze, wer da Arbeit hat, der pendelt.

Das spiegeln wir mal auf Thüringen:
In unserer Wahrnehmung boomendes Land, die haben die niedrigste
Arbeitslosigkeit aller Ost-Länder, Jena, Erfurt, Weimar,
Eisenach boomen.

Aber fahre mal südlich parallel der A4, ich hab das mal aus
Neugier gemacht: Neustadt, Pösnick, Saalfeld, Rudolstadt,
Blankenburg, Stadtilm - da willste nicht tot überm Zaun hängen!

Aber da leben Leute. Und die fühlen sich abgehängt. Ja,
vielleicht zu recht: Die konnten oder wollten nicht schnell
genug weglaufen.

Um auf Deine Ausgangsfrage zurückzukommen:
Ja, die Flüchtlingskrise spielt keine reale Rolle, allerdings
war sie verstärkender Faktor einer ohnehin erkennbaren ost-
deutschen Tendenz.

Und diese Tendenz hat mit vor Ort gar nicht anwesenden
Flüchtlingen erstmal nix zu tun.

Und warum sind die zugewiesenen Flüchtlinge nicht da?
Die sind doch auch nicht blöd, die haben eine lebensgefährliche
Flucht überstanden! Die haben schnell festgestellt, dass das
in Pösnick auch eine Sackgasse ist - haben sich die schnee-
weißen Turnschuh angezogen und sind zu Boris gelaufen.
Würd' ich in ähnlicher Situation ja auch machen: Keine Arbeit
bekommen, das kann ich auch in Stuttgart. Aber da sind ...

Ähmmm, ja: Die dümmsten Flüchtlinge bleiben wohl in Pösnick,
das liegt in der Natur der Sache. Mit allen Folgen.

Mt
P.S: Pösnick war willkürlich gewähltes Beispiel, vermutlich
ist es genau dort ganz anders. Also mit Bitte um Entschuldigung
an alle Pösnicker.
U***@web.de
2020-02-09 07:47:14 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
In unserer Wahrnehmung boomendes Land, die haben die niedrigste
Arbeitslosigkeit aller Ost-Länder, Jena, Erfurt, Weimar,
Eisenach boomen.
Aber fahre mal südlich parallel der A4, ich hab das mal aus
Neugier gemacht: Neustadt, Pösnick, Saalfeld, Rudolstadt,
Blankenburg, Stadtilm - da willste nicht tot überm Zaun hängen!
Den Spruch liest man öfters, aber wo will man das schon?
Peter Veith
2020-02-09 08:31:33 UTC
Permalink
Das spiegeln wir mal auf Thüringen: (...)
Ich bin mir nicht sicher ob Du das so meinst: Städte im Osten boomen,
Land abgehängt?

Wenn Du "boomen" i.S. von "mit Mindestlohn läßt es sich zumindest leben"
meinst und "Verwaltung bezahlt einigermaßen", dann könnte ich dem
zustimmen. Die "reichen Bauern" gibt es so im Osten nicht.

Was tun? Fragte nicht nur Zeus.
Die aktuellen Antworten scheinen: Repression, ist schon ok so und mehr
Bildung zu sein.

Veith
--
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die
Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
E. Hoppenstedt
2020-02-10 23:22:33 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die
Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
Welcher StaSi-Mitarbeiter hat diese Aussage aus ihr herausgepresst.
Kommunismus hat einen Fehler. Er basiert auf der fatalen Annahme,
dass der Mensch a priori gut ist. Lenin, Stalin, Mao, Castro, Ulbricht,
Honecker und Andere sind der hinreichende Beweis des Gegenteils.
Martin Ebert
2020-02-11 01:20:15 UTC
Permalink
Post by E. Hoppenstedt
Post by Peter Veith
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr
die Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
Da ist wohl was dran: Alles Sozialdemokraten. Und ein paar links-
radikale Idioten.
Post by E. Hoppenstedt
Welcher StaSi-Mitarbeiter hat diese Aussage aus ihr herausgepresst.
Kommunismus hat einen Fehler. Er basiert auf der fatalen Annahme,
dass der Mensch a priori gut ist.
Peter? Kannst Du dem Opa Hoppenstedt die Sache mit der Erziehung
zum besseren Menschen mal erklären? Vom ich zum wir unso.
Post by E. Hoppenstedt
Lenin, Stalin, Mao, Castro, Ulbricht, Honecker und Andere sind der
hinreichende Beweis des Gegenteils.
Nöh. Die sind der Beweis dafür, dass sie Diktatoren in Diktaturen
waren.

Mt
E. Hoppenstedt
2020-02-11 02:17:59 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr
die Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
Da ist wohl was dran: Alles Sozialdemokraten. Und ein paar links-
radikale Idioten.
Welchen Unterschied macht das bei Euch in der Zone, gestern wart Ihr
noch voll Knechte des Wagens und morgen seit Ihr AfD. OK, Ihr habt einen
Job, aber Freude kommt bei Euch Losern nicht wirklich auf. Ich könnte auch auf Euch verzichten.
Veith
2020-02-11 06:59:58 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by E. Hoppenstedt
Post by Peter Veith
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr
die Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
Da ist wohl was dran: Alles Sozialdemokraten. Und ein paar links-
radikale Idioten.
ACK
Fein erkannt.
Post by Martin Ebert
Post by E. Hoppenstedt
Welcher StaSi-Mitarbeiter hat diese Aussage aus ihr herausgepresst.
Das waren der Genosse Präsident, Cyril Ramaphosa, und "liebe Gäste" eines
Businessforums in Südafrika:
https://www.bundesregierung.de/-1719746
Post by Martin Ebert
Post by E. Hoppenstedt
Kommunismus hat einen Fehler. Er basiert auf der fatalen Annahme,
dass der Mensch a priori gut ist.
Peter? Kannst Du dem Opa Hoppenstedt die Sache mit der Erziehung
zum besseren Menschen mal erklären? Vom ich zum wir unso.
Auch Du, Martin?

Es war der "neue Mensch", der sich mit Überwindung der alten Gesellschaft
formte. Ein problembehafteter Prozess, da das Bewußtsein (des Menschen) nunmal
vom Sein (seinem Umfeld) bestimmt wird.
Post by Martin Ebert
Post by E. Hoppenstedt
Lenin, Stalin, Mao, Castro, Ulbricht, Honecker und Andere sind der
hinreichende Beweis des Gegenteils.
Nöh. Die sind der Beweis dafür, dass sie Diktatoren in Diktaturen
waren.
Ja, von (angestebten) sozialistischen Diktaturen, umringt von bürgerlichen
Diktaturen aka (im Aufbau befindlicher) sozialistische Demokratie vs.
bürgerliche Demokratie. Letztere mit Spielarten von Monarchie (ohne
Verfassungen) und "notfalls" Fußballstadien.

Begleitet von Irrungen und Wirrungen.

Peter
Martin Ebert
2020-02-11 01:15:48 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Das spiegeln wir mal auf Thüringen: (...)
Ich bin mir nicht sicher ob Du das so meinst: Städte im Osten
boomen, Land abgehängt?
Wenn Du so weit vereinfachen willst - ja. Natürlich nicht alle
Städte gleichermaßen, ich würde rein gefühlt die Grenze bei
so 50.000 ziehen wollen.
Post by Peter Veith
Wenn Du "boomen" i.S. von "mit Mindestlohn läßt es sich zumindest
leben" meinst und "Verwaltung bezahlt einigermaßen", dann könnte ich
dem zustimmen.
Du kannst dem auch ohne solche Mindestlohnschnörkel zustimmen,
Du hast die Statistiken doch auf dem Schreibtisch.
Post by Peter Veith
Die "reichen Bauern" gibt es so im Osten nicht.
Dochdoch.

Mt
U***@web.de
2020-02-11 08:07:25 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
Ich bin mir nicht sicher ob Du das so meinst: Städte im Osten
boomen, Land abgehängt?
Wenn Du so weit vereinfachen willst - ja. Natürlich nicht alle
Städte gleichermaßen, ich würde rein gefühlt die Grenze bei
so 50.000 ziehen wollen.
Tja, Lu Wittenberg kann gar nicht so schnell
eingemeinden, wie Leute abwandern...
Nico Hoffmann
2020-02-10 17:44:00 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Peter Veith
" ... die Ostgesellschaft lässt sich nicht so befrieden, wie die
West- Gesellschaft. Ein Wirtschaftswunder-Ost gibt es nicht. Und
damit sinken die Möglichkeiten, Frustationen über Konsum und
soziale Anerkennung abzubauen." Gefühlsstau-Maaz.
Das allein erklärt noch nicht, dass die AfD vor allem im Osten stark
ist. Dafür kam sie 20 Jahre zu spät.
Dann würde ich genauer schauen - Deine Aussage stimmt so pauschal
ja nicht. Nimm Dir mal zwei Landkreise vor und schaue Dir die
Gemeindeergebnisse an.
Die klugen und die cleveren sind aus Problemregionen abgehauen,
übrig blieben die, die 30 Jahre arbeitslos und ABM und SAM ...
und der Tankwart, die Frisöse.
Anfangs haben die ihren Frust bei SED-PDS gewählt. Da diese
nun aber nicht mehr nach "es muss sich was ändern" aussieht,
wird anders protestgewählt.
Die Flüchtlingswelle von 2015 spielt keine Rolle?
Das würde ich so postulieren wollen, ja.
Da habe ich die gegenteilige Wahrnehmung.
Post by Martin Ebert
Am Beispiel meines Landkreises, der ist gesegnet mit einem PDS-
Landrat, der bei der Krise nachträglich betrachtet alles richtig
machte: Alle schnell vereinzelt, alle möglichst integrieren.
Hier wurde auch vereinzelt. Weil ein Heim voller Asylbewerber eine
sehr gute Zielscheibe für allerlei rechtsextreme Umtriebe abgibt.
Geichmäßig verteilt über die ganze Gegend ist das viel schwieriger bis
unmöglich (außerdem erwischt der Rechtsextreme dann zwangsläufig auch
Volxgenossen).

Nur zur Klarstellung: Ich will nicht die Gewalttäter mit den 25%
AfD-Wählern gleichsetzen. Aber je mehr Wählerpostential es in einem
Lager gibt, desto mehr Auswüchse gibt es auch, um es sachlich zu
formulieren.
Post by Martin Ebert
In unserer Wahrnehmung boomendes Land, die haben die niedrigste
Arbeitslosigkeit aller Ost-Länder, Jena, Erfurt, Weimar,
Eisenach boomen.
Aber fahre mal südlich parallel der A4, ich hab das mal aus
Neugier gemacht: Neustadt, Pösnick, Saalfeld, Rudolstadt,
Blankenburg, Stadtilm - da willste nicht tot überm Zaun hängen!
Aber da leben Leute. Und die fühlen sich abgehängt. Ja,
vielleicht zu recht: Die konnten oder wollten nicht schnell
genug weglaufen.
Nicht nur da. Außerhalb der größeren Städte sind die 'blühenden
Landschaftenb' schnell zuende. Brandenburg genauso. Oder schau dir mal
die Durchschnittseinkommen an, im Erzgebirge z.B.
Post by Martin Ebert
Ja, die Flüchtlingskrise spielt keine reale Rolle, allerdings
war sie verstärkender Faktor einer ohnehin erkennbaren ost-
deutschen Tendenz.
Es war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Erst die ganze
Zeit schon nix und wieder nix, und dann die Flüchtlinge auch noch.
Und die alle etablierten Parteien waren voll "für" die Flüchtlinge.
Die Linken sowieso (bis heute, von der Wagenknecht mal abgesehen),
aber eben auch die Union - "Wir schaffen das!". Und dann ist Wahl.

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
Martin Ebert
2020-02-11 01:27:43 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Nur zur Klarstellung: Ich will nicht die Gewalttäter mit den 25%
AfD-Wählern gleichsetzen. Aber je mehr Wählerpostential es in einem
Lager gibt, desto mehr Auswüchse gibt es auch, um es sachlich zu
formulieren.
Das hast Du aber schön gesagt.
Post by Nico Hoffmann
Post by Martin Ebert
Blankenburg, Stadtilm - da willste nicht tot überm Zaun hängen!
Aber da leben Leute. Und die fühlen sich abgehängt. Ja, vielleicht
zu recht: Die konnten oder wollten nicht schnell genug weglaufen.
Nicht nur da. Außerhalb der größeren Städte sind die 'blühenden
Landschaftenb' schnell zuende. Brandenburg genauso.
Meine Rede, genau meine Rede.

Letztens fuhr ich von Usedom Richtung Heimat und kam auf die
irrwitzige Idee, in Pasewalk einen Kaffee trinken zu wollen ...
Post by Nico Hoffmann
Oder schau dir mal die Durchschnittseinkommen an, im Erzgebirge z.B.
Ich sag's doch. Abgehängte Gegend. Das Erzgebirge ist der eigentliche
Grund für Pegida. Wobei das Erzgebirge eigentlich immer eine Arme-
Leute-Gegend war. Und gleich hinter der Grenze boomt es ...
Post by Nico Hoffmann
Post by Martin Ebert
Um auf Deine Ausgangsfrage zurückzukommen: Ja, die Flüchtlingskrise
spielt keine reale Rolle, allerdings war sie verstärkender Faktor
einer ohnehin erkennbaren ost- deutschen Tendenz.
Es war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Erst die
ganze Zeit schon nix und wieder nix, und dann die Flüchtlinge auch
noch.
Exakt das habe ich doch geschrieben?

Mt
d***@gmail.com
2020-02-11 04:18:07 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Letztens fuhr ich von Usedom Richtung Heimat und kam auf die
irrwitzige Idee, in Pasewalk einen Kaffee trinken zu wollen ...
Direkt am Bahnhof gegenüber war mal ein schönes Cafe in dem
auch Bier und Eis bekam. So um 1978 rum. Gibts das nicht mehr?
Besondere Spezialität Zitroneneis mit Wodka.

BGE
Martin Ebert
2020-02-12 01:07:39 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Post by Martin Ebert
Letztens fuhr ich von Usedom Richtung Heimat und kam auf die
irrwitzige Idee, in Pasewalk einen Kaffee trinken zu wollen ...
Direkt am Bahnhof
... über Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam,
Züssow, Greifswald nach ... [unverständlich], Zurückbleiben bitte!
Post by d***@gmail.com
gegenüber war mal ein schönes Cafe in dem
auch Bier und Eis bekam. So um 1978 rum. Gibts das nicht mehr?
Da war ich nicht.

Der Markt besteht aus einem Platz, ringsrum Neubauten - bis auf
einen Bau, den wohl der GröFaZ verzapft hat. Leer, natürlich.

Die Restaurationen heißen Eddys Grillhaus Döner, Restaurant Bonsai,
Aladins Grillhaus, Pizzaexpress.

In einer angrenzenden Straße gibt es schon ein Café, selbiges
wirkt abgewohnt, was wohl auch die Pasewalker so sehen, es
war niemand da. Das Angebot war insoweit auch eingeschränkt.
Die beiden Bedienungen dürften Polinnen gewesen sein, sehr nette
Damen. Mit schwerem Schicksal.

Mt
Nico Hoffmann
2020-02-11 06:53:48 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Nur zur Klarstellung: Ich will nicht die Gewalttäter mit den 25%
AfD-Wählern gleichsetzen. Aber je mehr Wählerpostential es in einem
Lager gibt, desto mehr Auswüchse gibt es auch, um es sachlich zu
formulieren.
Das hast Du aber schön gesagt.
Das muß man heutzutage. Ich will schließlich nicht ungeding eine,
nennen wirs, "echte politische Diskussion" (das ist das, wo die
Teilnehmer Morddrohungen kriegen) lostreten.
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Post by Martin Ebert
Um auf Deine Ausgangsfrage zurückzukommen: Ja, die Flüchtlingskrise
spielt keine reale Rolle, allerdings war sie verstärkender Faktor
einer ohnehin erkennbaren ost- deutschen Tendenz.
Es war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Erst die
ganze Zeit schon nix und wieder nix, und dann die Flüchtlinge auch
noch.
Exakt das habe ich doch geschrieben?
Nein, du hast vorhin das Gegenteil geschrieben.

N.
--
Sie können den Computer jetzt ausschalten
U***@web.de
2020-02-11 08:09:06 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Nico Hoffmann
Nicht nur da. Außerhalb der größeren Städte sind die 'blühenden
Landschaftenb' schnell zuende. Brandenburg genauso.
Meine Rede, genau meine Rede.
Letztens fuhr ich von Usedom Richtung Heimat und kam auf die
irrwitzige Idee, in Pasewalk einen Kaffee trinken zu wollen ...
Es gab keinen? Oder gefiel die Kaschemme nebst Publikum nicht?
Martin Ebert
2020-02-08 18:57:28 UTC
Permalink
...
Post by H.-P. Schulz
Die ganze Osterweiterung ist ein Anti-Russland-Strategem.
Das ist zu einfach.

Es ist nicht so, dass da jemand mit der Peitsche gezwungen wurde.
Im Gegenteil war eine Motivation dieser Beitrittsländer die
Angst vor Russland. Nun darf man mal fragen, woher diese Angst
kommt - und ob sie rational sein könnte.
Post by H.-P. Schulz
Die realexistierende EU ist ein fragwürdiges, historisch "ungereimtes"
Gebilde. Aber unter allen (mir) denkbaren Alternativen immer noch das
friedlichste. Und allein darauf: Auf Frieden, kommt es mir an.
Da will und muss ich vorbehaltlos zustimmen. Es ist interessant,
dass dieser Aspekt leider immer mehr verblasst.

Mt
Martin Ebert
2020-02-08 18:52:52 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris? Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse. Slowenien ist
eins der lieblichsten Länder der EU. Seit 2004 in der EU und seit
2007 haben die den Euro.
Nimm Slovakien oder Slavonian oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Also Slowakei oder Polen. Ok, nehme ich. Wie kommt Du darauf,
dass die Leute das nicht wollen? Die haben mehrheitlich in
Volksabstimmungen dafür gestimmt.

Gut, vielleicht ist das heute anders? Nein, ist es nicht: Zwar
sind alte Polen kritisch eingestellt, die Mehrheit der jüngeren
Polen sind aber deutliche EU-orientiert.
Post by d***@gmail.com
Es wurde trotzdem gemacht, egal welches Land.
Weil die gedrängelt haben. Es wurde doch niemand mit der
Peitsche gezwungen, die wollten alle. Und alle haben profitiert.
Schaue Dir einfach nur Slowenien oder die Slowakei an. Oder
Polen, wenn Du siehst, wie es dort boomt, fällst Du fast vom
Glauben ab.
Post by d***@gmail.com
Nochwas: Der Euro ist kein Integrator. er ist ein Spalter.
Naja. Erstmal ist der Euro nicht ganz so leicht wegzuspekulieren
wie jede Einzelwährung. Und dann ist Dir vielleicht entgangen,
dass direkt zu Beginn der Krim-Okkupation Polen mal leise nach-
gefragt hat, ob man im Fall der Fälle sehr schnell den Euro
einführen könne ... ja, das Polen mit der Piss-Partei.
Post by d***@gmail.com
In Europa wurde der Euro den Leuten aufgedrückt und gleichzeitig die
(deutsche) Art und Weise, wie man mit Geld umzugehen hat. Was viele
Länder ebenfalls nicht wollten.
Wat? Die mitmachen, wollten alle.
Post by d***@gmail.com
Und wieder entstand Unmut. Und wieder wollten die "Oberen" das
Gegrummel nicht hören. Machtbesoffen und großmannssüchtig, arrogant
und unbelehrbar.
Ich seh' hier einen alten jähzornigen Mann. Boris, nimm Urlaub.
Fahre nach Polen, Slowenien, Slowakei.
Post by d***@gmail.com
So sehen die heutigen , von uns gewählten Interessenvertreter für
mich aus. Und wenn doch mal einer dabei ist und Bedenken hat, dann
kriegt er gleich eins mit der WKII Keule aufs Haupt geschlagen.
Zu recht. Zu recht.

Mt
U***@web.de
2020-02-08 19:02:20 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris? Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse. Slowenien ist
eins der lieblichsten Länder der EU. Seit 2004 in der EU und seit
2007 haben die den Euro.
Nimm Slovakien oder Slavonian oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Also Slowakei oder Polen. Ok, nehme ich. Wie kommt Du darauf,
dass die Leute das nicht wollen? Die haben mehrheitlich in
Volksabstimmungen dafür gestimmt.
Da schon. Hier nicht.
d***@gmail.com
2020-02-09 06:37:18 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Ooch jetzt nehm wir noch Rumänien auf, dann noch Slowenienn
Boris? Lange nicht mehr rumgekommen? Meine Fresse. Slowenien ist
eins der lieblichsten Länder der EU. Seit 2004 in der EU und seit
2007 haben die den Euro.
Nimm Slovakien oder Slavonian oder xyz. Die Leute wollten das nicht.
Also Slowakei oder Polen. Ok, nehme ich. Wie kommt Du darauf,
dass die Leute das nicht wollen? Die haben mehrheitlich in
Volksabstimmungen dafür gestimmt.
Was die da in Polen gestimmt haben meine ich nicht.
Mit "die Leute" meine ich hier unsere Bevölkerung.
Das Präkariat, genau die hier wollten das nicht
und wollen das nicht. Denn wer bezahlt denn alles.
Die 4-5 reichen Länder (GB fällt jetzt raus)
Post by Martin Ebert
Gut, vielleicht ist das heute anders? Nein, ist es nicht: Zwar
sind alte Polen kritisch eingestellt, die Mehrheit der jüngeren
Polen sind aber deutliche EU-orientiert.
Na logisch, das brauchst mir als Grenzgänger zwischen
Polen und D nicht erzählen. Klar wollen die Polen das.
Zu mindestens mal die Wirtschaftshilfen und das Geld.
Da sind sie pragmatisch. Und das kriegen sie, da brauchst
Du keine Angst zu haben.
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Es wurde trotzdem gemacht, egal welches Land.
Weil die gedrängelt haben. Es wurde doch niemand mit der
Peitsche gezwungen, die wollten alle. Und alle haben profitiert.
Ist mir doch Scheiß egal werd da drängelt Ich muß nach meinen
Leuten schauen. DIE HABEN mich gewählt. !!
Nicht der "Slowake, Slavone oder Slovene" oder der Türke oder
der "sonstwas".


Wir hier wollten/wollen das nicht.
Nochmal, erst Frankreich mußte unter Macron die Bremse reinhauen
um diese unsägliche Aufnehmeritis endlich mal zu beenden. Und seither
ist es auch richtig ruhig geworden um Neuaufnahmen in die EU,
wo doch vorher jedes halbe Jahr eine neue Anwärtersau durchs
europäische Dorf getrieben wurde.

Wir Idioten hätten jeden Schurkenstaat hier aufgenommen aus reiner
"Möchtegern noch größer sein" Großmannssucht und Blödheit, die uns
(man siehts an den VerteidigungsministerINNEN) bei politischen Dingen
ja als Deutsche so auszeichnet.
Post by Martin Ebert
Schaue Dir einfach nur Slowenien oder die Slowakei an. Oder
Polen, wenn Du siehst, wie es dort boomt, fällst Du fast vom
Glauben ab.
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken. 2,50. Und ihn schert es nicht was andere sagen.
So und nun???
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Nochwas: Der Euro ist kein Integrator. er ist ein Spalter.
Naja. Erstmal ist der Euro nicht ganz so leicht wegzuspekulieren
wie jede Einzelwährung. Und dann ist Dir vielleicht entgangen,
dass direkt zu Beginn der Krim-Okkupation Polen mal leise nach-
gefragt hat, ob man im Fall der Fälle sehr schnell den Euro
einführen könne ... ja, das Polen mit der Piss-Partei.
Sag ich doch, was denen nützlich erscheint, das wird gemacht oder
in Erwägung gezogen. Wir hingegen, wir wühlen immer in der Scheiße
rum, und wenn wir das Maul aufmachen, dann kommt die Nazikeule.
So wie gestern hier in diesem Forum.
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
In Europa wurde der Euro den Leuten aufgedrückt und gleichzeitig die
(deutsche) Art und Weise, wie man mit Geld umzugehen hat. Was viele
Länder ebenfalls nicht wollten.
Wat? Die mitmachen, wollten alle.
NEE, die wollen die Vorteile und das Geld haben. Alle.
Ansonsten haben die mit europäischen Visionen und Ideen
garnix am Hut. Wer Visionen hat der sollte den Arzt aufsuchen
usw. wissen schon...)
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
Und wieder entstand Unmut. Und wieder wollten die "Oberen" das
Gegrummel nicht hören. Machtbesoffen und großmannssüchtig, arrogant
und unbelehrbar.
Ich seh' hier einen alten jähzornigen Mann. Boris, nimm Urlaub.
Fahre nach Polen, Slowenien, Slowakei.
Noch nicht alt genug für die Rente. In F oder TR oder Ö oder ES schon.
Nur hier in diesem verschissenen Staat nicht.
Da war ich öfter als Du, schon als Student in Warschau da hast Du noch
die FDJ Fahne geschwenkt, da haben wir uns schon mit Walesa
auseinandergesetzt.
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
So sehen die heutigen , von uns gewählten Interessenvertreter für
mich aus. Und wenn doch mal einer dabei ist und Bedenken hat, dann
kriegt er gleich eins mit der WKII Keule aufs Haupt geschlagen.
Zu recht. Zu recht.
Idiot, so sieht Freiheit Gleichheit und Brüderlichkeit nicht aus.
Post by Martin Ebert
Mt
BGE
U***@web.de
2020-02-09 07:50:44 UTC
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Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.

Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
d***@gmail.com
2020-02-09 08:04:29 UTC
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Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.
Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
Was sind sie dann die Ukrainer orthodoxe ? Na gut.
Du meinst jetzt aber nicht die Mio. Ukrainer, die Stalin nach dem Krieg
an der polnischen Westgrenze zu D hinvertrieben hatte oder?

BGE
d***@gmail.com
2020-02-09 08:05:55 UTC
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Post by d***@gmail.com
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.
Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
Was sind sie dann die Ukrainer orthodoxe ? Na gut.
Du meinst jetzt aber nicht die Mio. Ukrainer, die Stalin nach dem Krieg
an der polnischen Westgrenze zu D hinvertrieben hatte oder?
BGE
d***@gmail.com
2020-02-09 08:08:12 UTC
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Post by d***@gmail.com
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Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.
Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
Was sind sie dann die Ukrainer orthodoxe ? Na gut.
Du meinst jetzt aber nicht die Mio. Ukrainer, die Stalin nach dem Krieg
an der polnischen Westgrenze zu D hinvertrieben hatte oder?
BGE
PS: Und wenn es so gewesen ist, dann hat Polen die selbst aufgenommen
und nicht Brüssel hat diktieren wollen, daß Polen xyz Ukrainer aufzunehmen habe.
Kleiner aber feiner Unterschied.

BGE
U***@web.de
2020-02-09 09:01:10 UTC
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Post by d***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.
Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
Was sind sie dann die Ukrainer orthodoxe ? Na gut.
Du meinst jetzt aber nicht die Mio. Ukrainer, die Stalin nach dem Krieg
an der polnischen Westgrenze zu D hinvertrieben hatte oder?
BGE
PS: Und wenn es so gewesen ist, dann hat Polen die selbst aufgenommen
und nicht Brüssel hat diktieren wollen, daß Polen xyz Ukrainer aufzunehmen habe.
Beides.
Post by d***@gmail.com
Kleiner aber feiner Unterschied.
Sie haben ja gesagt, sie hätten schon so viele
aufgenommen.
Martin Ebert
2020-02-10 01:48:26 UTC
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Post by d***@gmail.com
PS: Und wenn es so gewesen ist, dann hat Polen die selbst
aufgenommen und nicht Brüssel hat diktieren wollen, daß Polen xyz
Ukrainer aufzunehmen habe. Kleiner aber feiner Unterschied.
Boris?

Wenn Polen die nicht aufgenommen hätte, wären die durchgewandert.
Ist Dir das wirklich nicht klar?

Mt
d***@gmail.com
2020-02-10 04:32:26 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
PS: Und wenn es so gewesen ist, dann hat Polen die selbst
aufgenommen und nicht Brüssel hat diktieren wollen, daß Polen xyz
Ukrainer aufzunehmen habe. Kleiner aber feiner Unterschied.
Boris?
Wenn Polen die nicht aufgenommen hätte, wären die durchgewandert.
Ist Dir das wirklich nicht klar?
Mt
Aber sie nehmen keine Moslems auf.

Weiterhin:
Dann aber schnell gesicherte Grenzen her.
Ich hab einen Pass, ich komme da durch. Ich warte auch gern
ein paar Stunden an der Grenze wenn vor mir 10 Schmuggler ,
5 Menschenhändler und 3 Illegale Kriminelle festgenommen werden.
Mir nützen "keine Grenzkontrollen" nix.

Wenn der Schengenraum wie es in Dublin beschlossen wurde, im
Gegensatz dazu NICHT vernünftig an den Außengrenzen abgesichert
werden kann, (Jedes Kind kann das sehen, daß man die Grenzen zB.
Griechenlands nicht vernünftig absichern kann). Und wenn das nicht
geht, dann ist das ganze Dublin Abkommen zum Schengenraum fürn
Arsch. So einfach ist das.

Und wenn das Land den Flüchtling aufnehmen muß, das er zuerst betritt,
dann sind wieder Griechenland und Italien angeschissen.
Warum versteht das keiner. Warum will das keiner verstehen???
Und wenn das nicht geht, dann muß man eben noch 500 Jahre warten
mit den Vereinigten Staaten von Europa. Warum versteht das keiner.
Man kann das nicht erzwingen. Ein Bereich ohne Grenze in dem der
Lebensstandard 10 Mal höher ist als im Rest, in dem die Leute
20 Mal mehr verdienen als aufm Balkan oder in Afghanistan?
Natürlich gibts höhere Lebenshaltungskosten aber schau dir die
polnischen Spargelstecher an. Die kaufen hier garnix sondern bringen
sich alles mit und verdienen dann in einer Saison Geld für ein halbes
Jahr in Ostpolen zu leben. Da würde ich auch Spargel stechen, wenn
ich nach 6 Wochen soviel habe, daß ich 1/2 Jahr damit auskomme.
Und wenn nicht mehr soviel polnische Spargelstecher kommen, dann l
iegt das daran, daß der polnische Lebensstandard langsam steigt und
es sich nicht mehr so sehr lohnt hier 6 Wochen Knochenarbeit zu verrichten.
Aber das dauert eben seine Zeit.

Solange es solche gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Unterschiede gibt, kann man hier nicht einfach postulieren, wir machen
jetzt ohne Grenzen innen und mit beschissenen Grenzen außen einfach
mal alles auf und glotzen was kommt. Wie soll das gehen man.

Und das ist es was ich kritisiere, Die wie mehrfach schon erwähnte
Arroganz und Machtbesoffenheit, gepaart mit Weltfremdheit und Naivität.
Großmannssucht: " ich mach die Welt, so wie sie mir gefällt."

Ich bin grade aus der Totgeburt DDR ohne größere Blessuren rausgekommen,
da versucht man schon wieder irgendwelche unsicheren Experimente
und dreht an Schrauben und weiß nicht was man macht. Dieses Gefühl habe
ich. Alles ist unausgegoren, halblebig und von politischen Dilettanten ausbaldowert.
Ossis haben nun mal auch die Erfahrung machen müssen, daß was richtig schief
laufen kann in Gesellschaften, während der Wessi ja eigentlich nach dem
Kriegsdesaster immer nur von Erfolg zu Erfolg taumelt ist auch wenns da 68er gab
und RAF und was weiß ich noch alles für Probleme.

Nichts nützt konkret mir, alles was sie einführen nutzt den Unternehmern.
Wenn ich dann auch ohne Papiere reisen darf, ist das nur ein Abfallprodukt
ihres Geschenkes an die Unternehmer, daß die jetzt die Waren von Portugal
bis Litauen anbieten dürfen, ohne richtige Kontrollen und die Arbeitskräfte
gegeneinander ausspielen .

Was soll mir dieses jetzige Europa? Ich scheiß drauf.
Nebenbei ich bin ein ganz netter Opa. Frag meine Enkel.
Aber das Thema, das verbreitet massiv Unmut bei mir. und wir sind doch
hier in einer Unmut Gruppe. Und NEIN, wir müssen nicht mit allen mithalten.
Wir können auch mal einen eigenen Weg einschlagen. Und nicht nur immer
"mehr höher weiter schneller" und dabei den Planeten zerstören.

Der ganze Wachstumsirrsinn muß aus den Köpfen raus.
Ob der Kapitalismus das leisten kann oder ob nicht doch das
chinesische Prinzip zukunftsträchtiger ist, darüber wird hier
bei den Fachleuten schon ernsthaft diskutiert.

BGE
Veith
2020-02-10 07:40:27 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Ich bin grade aus der Totgeburt DDR ohne größere Blessuren rausgekommen,
da versucht man schon wieder irgendwelche unsicheren Experimente
und dreht an Schrauben und weiß nicht was man macht. Dieses Gefühl habe
ich. Alles ist unausgegoren, halblebig und von politischen Dilettanten ausbaldowert.
Ossis haben nun mal auch die Erfahrung machen müssen, daß was richtig schief
laufen kann in Gesellschaften, während der Wessi ja eigentlich nach dem
Kriegsdesaster immer nur von Erfolg zu Erfolg taumelt ist auch wenns da 68er
gab und RAF und was weiß ich noch alles für Probleme.
Danke,
das könnte - neben dem deutlich geringeren Einkommen und Vermögen als Basis der Frustation - die begleitende psychologische Seite der ostdeutschen AfD-Wähler
sein.

Ich stöhne auch hin und wieder: Da hat man sich 1990 aufgerappelt, "schon"
8 Jahre später einen vergleichbaren Status wiedererlangt, verdiene nun
gutes Geld, alles könnte schön sein, aber nööö, ...

Also, mit einer möglichen "Machtergreifung" noch zu meinen Lebzeiten hatte
selbst ich nicht gerechnet.
Post by d***@gmail.com
Nichts nützt konkret mir, alles was sie einführen nutzt den Unternehmern.
Richtig, aber der berechtigte Zorn richtet sich prompt gegen die Falschen.

Peter
d***@gmail.com
2020-02-10 09:52:44 UTC
Permalink
Beifall von Deiner Seite??

Dann hab ich was Falsches geschrieben.

BGE
Post by Veith
Post by d***@gmail.com
Ich bin grade aus der Totgeburt DDR ohne größere Blessuren rausgekommen,
da versucht man schon wieder irgendwelche unsicheren Experimente
und dreht an Schrauben und weiß nicht was man macht. Dieses Gefühl habe
ich. Alles ist unausgegoren, halblebig und von politischen Dilettanten ausbaldowert.
Ossis haben nun mal auch die Erfahrung machen müssen, daß was richtig schief
laufen kann in Gesellschaften, während der Wessi ja eigentlich nach dem
Kriegsdesaster immer nur von Erfolg zu Erfolg taumelt ist auch wenns da 68er
gab und RAF und was weiß ich noch alles für Probleme.
Danke,
das könnte - neben dem deutlich geringeren Einkommen und Vermögen als Basis der Frustation - die begleitende psychologische Seite der ostdeutschen AfD-Wähler
sein.
Ich stöhne auch hin und wieder: Da hat man sich 1990 aufgerappelt, "schon"
8 Jahre später einen vergleichbaren Status wiedererlangt, verdiene nun
gutes Geld, alles könnte schön sein, aber nööö, ...
Also, mit einer möglichen "Machtergreifung" noch zu meinen Lebzeiten hatte
selbst ich nicht gerechnet.
Post by d***@gmail.com
Nichts nützt konkret mir, alles was sie einführen nutzt den Unternehmern.
Richtig, aber der berechtigte Zorn richtet sich prompt gegen die Falschen.
Peter
Veith
2020-02-10 11:55:27 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Beifall von Deiner Seite??
Dann hab ich was Falsches geschrieben.
Du mußt auf die Nuancen achten!

Peter
Martin Ebert
2020-02-12 01:39:49 UTC
Permalink
Am 10.02.20 um 05:32 schrieb ***@gmail.com:

Der schon wieder.
Post by d***@gmail.com
Dann aber schnell gesicherte Grenzen her.
Ich hab einen Pass, ich komme da durch. Ich warte auch gern
ein paar Stunden an der Grenze wenn vor mir 10 Schmuggler ,
5 Menschenhändler und 3 Illegale Kriminelle festgenommen werden.
Mir nützen "keine Grenzkontrollen" nix.
Ja, Opa, Du hast Zeit. Ich verstehe.

Kannst Du Knalltüre einfach mal einmal an der deutschen Grenze
entlang? Die Ecke Aachen beginnend - achte mal darauf, wie viele
grenzüberschreitende Städte es gibt, ich will gar nicht von
Regionen reden.

Und weil Du so auf "WIR DEUTSCHEN" bestehst: Was glaubst Du,
viel vielen Deutschen Du durch straffe Grenzkontrollen den
Job wegnimmst?

Ganz zum Schluss kommst Du nach Schwedt, Du redest Dir ja ein,
dass Du diese GÜSt kennst. Da wirst Du aber staunen, die
Metropole ist nicht Schwedt - die Metropole ist Stettin!
Mach da schicke Grenzkontrollen und schlagartig steigt die
Arbeitslosenzahl in der Uckermark.
Post by d***@gmail.com
Wenn der Schengenraum wie es in Dublin beschlossen wurde, im
Gegensatz dazu NICHT vernünftig an den Außengrenzen abgesichert
werden kann, (Jedes Kind kann das sehen, daß man die Grenzen zB.
Griechenlands nicht vernünftig absichern kann).
Erzähl Neues.
Post by d***@gmail.com
fürn Arsch. So einfach ist das.
Aus der Ferne betrachtet sind die Dinge immer einfach. Je näher
man kommt, desto mehr Details sind zu sehen.

Wie stellst Du Dir das mit Griechenland und Italien denn dann
so vor? Flak an der Küste und die NVA-Grenztruppen mit AK-47
am Strand?

Oder stellst Du es Dir gar nicht vor, weil uns das nichts
angeht, weil GÜSt Schwedt geschlossen ist? Und die kommen
dann nicht mehr?

Schade für Griechenland und Italien, diese Schmarotzer. Du
hattest vorhin "Brüderlichkeit" in den Mund genommen?

Boris, mir graut vor Dir.

Mt
P.S. Das Halteseil ist im Moment die Türkei, da sind 3 Mio
in Flüchtlingslagern. Boris im Flüchtlingslager, was würde
U***@web.de
2020-02-10 07:07:27 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by d***@gmail.com
PS: Und wenn es so gewesen ist, dann hat Polen die selbst
aufgenommen und nicht Brüssel hat diktieren wollen, daß Polen xyz
Ukrainer aufzunehmen habe. Kleiner aber feiner Unterschied.
Boris?
Wenn Polen die nicht aufgenommen hätte, wären die durchgewandert.
Ist Dir das wirklich nicht klar?
Auch das ist geschehen, über welchen Transitweg auch immer.
Hier hat man gewartet, bis sich die Lage im Osten etwas
beruhigt, um dann die Schutzanträge abzulehnen.
U***@web.de
2020-02-09 09:05:59 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Post by U***@web.de
Post by d***@gmail.com
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten
Dingen von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel
blasen können. Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen
einsetzen und nicht für die Interessen von sonstwem.
So nimmt eben der Pole nur katholische Flüchtlinge auf und
Arsch lecken.
Gerüchteweise hat Polen eine Million Ukrainer
aufgenommen. Selten katholisch, zwecks Arbeitsaufnahme.
Flüchtlingsanerkennungsverfahren für Ukrainer laufen
da kaum.
Was sind sie dann die Ukrainer orthodoxe ?
Nach Moskauer oder aber Kiewer Patriarchat.
Und dann gab es da noch in den Westregionen
aufgrund sehr viel früherer Besetzung die
Variante der liturgischen Orthodoxie unter
päpstlicher Oberhoheit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_griechisch-katholische_Kirche
Post by d***@gmail.com
Na gut.
Du meinst jetzt aber nicht die Mio. Ukrainer, die Stalin nach dem Krieg
an der polnischen Westgrenze zu D hinvertrieben hatte oder?
Die Sache ist komplizierter. Bei der Westverschiebung Polens gab
es immer noch Ecken, die eher ukrainisch denn polnisch besiedelt
waren. Dem begegnete man verbreitet mit Zwangsumsiedlungen.
Peter Veith
2020-02-09 11:24:28 UTC
Permalink
Bei der Westverschiebung Polens gab es immer noch Ecken, die eher
ukrainisch denn polnisch besiedelt waren. Dem begegnete man
verbreitet mit Zwangsumsiedlungen.
Das "lustige" daran ist, es gab keine "Westverschiebung".

Grund: Die "polnischen Ostgebiete" gehörten nur in der kurzen Zeit der
polnischen Adelsrepublik bzw. der polnisch-litauischen Personalunion -
zu Polen. Die polnische Hauptstadt war damals Zeit übrigens das
ukrainische Kiew.

Im Wawel soll noch als Reliquie das Schwert liegen, mit dem ein
polnischer König in Kiew einritt und es am Torbogen mit den Worten:
"Kiew bleibt polnisch!" schartig schlug.

Die von Polen im 20. Jahrhundert im Osten kurzzeitig eroberten Gebiete
hatten einen polnischen Bevölkerungsanteil von ca. 25%. Daher gab es
eben - bei Wiedererrichtung des polnischen Staates - die sich ethnisch
orientierende Curzon-Linie ... die Polen ignorierte (und sich 1938 zudem
mit an der Tschechei bediente).

Diese Eroberungen wurden im Laufe des 2 Weltkrieges rückgängig gemacht.
So erhielt auch Litauen seine Hauptstadt Wilnius wieder.

Zudem verlor Deutschland seine Ostgebiete auf Drängen der in London
lebenden polnischen Exilregierung, die dafür den Anspruch einer "kleinen
Siegermacht" (analog Frankreich) aufgaben. Die Sowjetunion war zu diesem
Zeitpunkt lediglich an einer Pufferzone vor ihrer Grenzen interessiert
und stimmte daher zu.

So kam die schlesische Steinkohle zu Polen und nicht später zur DDR.

Veith
--
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die
Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
d***@gmail.com
2020-02-09 13:36:55 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Bei der Westverschiebung Polens gab es immer noch Ecken, die eher
ukrainisch denn polnisch besiedelt waren. Dem begegnete man
verbreitet mit Zwangsumsiedlungen.
Das "lustige" daran ist, es gab keine "Westverschiebung".
Grund: Die "polnischen Ostgebiete" gehörten nur in der kurzen Zeit der
polnischen Adelsrepublik bzw. der polnisch-litauischen Personalunion -
zu Polen. Die polnische Hauptstadt war damals Zeit übrigens das
ukrainische Kiew.
Im Wawel soll noch als Reliquie das Schwert liegen, mit dem ein
"Kiew bleibt polnisch!" schartig schlug.
Die von Polen im 20. Jahrhundert im Osten kurzzeitig eroberten Gebiete
hatten einen polnischen Bevölkerungsanteil von ca. 25%. Daher gab es
eben - bei Wiedererrichtung des polnischen Staates - die sich ethnisch
orientierende Curzon-Linie ... die Polen ignorierte (und sich 1938 zudem
mit an der Tschechei bediente).
Diese Eroberungen wurden im Laufe des 2 Weltkrieges rückgängig gemacht.
So erhielt auch Litauen seine Hauptstadt Wilnius wieder.
Zudem verlor Deutschland seine Ostgebiete auf Drängen der in London
lebenden polnischen Exilregierung, die dafür den Anspruch einer "kleinen
Siegermacht" (analog Frankreich) aufgaben. Die Sowjetunion war zu diesem
Zeitpunkt lediglich an einer Pufferzone vor ihrer Grenzen interessiert
und stimmte daher zu.
So kam die schlesische Steinkohle zu Polen und nicht später zur DDR.
Ist ja allet schön und jut.
Die Polen nehmen keine Flüchtlinge auf die ihnen nicht genehm sind
die Ungarn ebenso. Kann ich verstehen. Bei denen sitz die Kohle noch
nicht so locker wie hier.

Aber was, wenn schlechte Zeiten kommen? Und die kommen.
Nach Marx (zyklische/allgemeine Krise des Kapitalismus). Kommt die.
Wie will man den Leuten hier klarmachen, daß "FÜR SIE" kein Geld mehr (weniger)
da ist?

Damit meine ich alle. Die Deutschen, wie die Flüchtlinge oder Migranten, wie man
sie jetzt verschämt nennt. Flüchtling heißt: er geht zurück, Migräne heißt er bleibt.
Da wird so salamitaktikmäßig die Bevölkerung mal darauf vorbereitet, daß die
mitnichten nur hier sind, weil da Krieg ist, sondern weil sie 10 Kinder mitbringen
oder machen.

Dazu sind wir ja zu dämlich oder zu hedonistisch oder zu wohlstandsverwöhnt
oder zu verzogen oder sonst was. Fakt ist: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht
jährlich 800000 Stück Frischfleisch, die sich für einen BMW ein Eigenheim oder
was zu fressen gern und motiviert verheizen lassen.

Und deshalb werden seit WWII alle 10 Jahre hier die Grenzen aufgetan und neue
Proleten reingeholt. Alles ok. So funktioniert Kapitalismus aber hier hat man einen
Fehler gemacht, den man hätte sich von den Franzosen gut und schnell erklären
lassen können.

Man hat diesmal nicht Jugos oder Italiener oder Deutschrussen oder Griechen
geholt sondern Leute die dieses freie Minirocksystem hassen und deshalb
sicher kein gutes Frischfleisch für unsere Betriebe sind.
Frag meine Kollegen die Franzosen, die kämpfen seit 60 Jahren schon mit genau
diese Problem.

Mein Elsässer Kumpel fragte mich:
Habt Ihr den Verstand verloren ????
Ja hab ich ihm sagen müssen.
Wir Idioten haben den Verstand verloren.

BGE
Peter Veith
2020-02-09 16:13:46 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Bei der Westverschiebung Polens (...)
Das "lustige" daran ist, es gab keine "Westverschiebung".
Ist ja allet schön und jut. Die Polen nehmen keine Flüchtlinge auf
die ihnen nicht genehm sind die Ungarn ebenso.
Ja, habe ich auch so gehört. Aber Rettung naht: Ab 01.03.2020 haben wir
ein Einwanderungsgesetz. Nur zu deren Ausweitung werden die Medien noch
die eine oder andere Kampagne fahren.
Flüchtling heißt: er geht zurück, Migräne heißt er bleibt. Da wird so
salamitaktikmäßig die Bevölkerung mal darauf vorbereitet, daß die
mitnichten nur hier sind, weil da Krieg ist, sondern weil sie 10
Kinder mitbringen oder machen.
Ja, das ist so gewollt (von denen "da oben").
Fakt ist: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht jährlich 800000 Stück
Frischfleisch, die sich für einen BMW ein Eigenheim oder was zu
fressen gern und motiviert verheizen lassen.
Ja, wobei für die heutigen Einwanderer (den Begriff würde ich vorziehen
(aber der ist nicht Gender) kein BMW oder Eigenheim vorgesehen ist (und
für die Einheimischen eigentlich auch nicht mehr).
Und deshalb werden seit WWII alle 10 Jahre hier die Grenzen aufgetan
und neue Proleten reingeholt. Alles ok. So funktioniert Kapitalismus
Nun den 10-Jahres-Rhytmus würde ich nicht sehen, die Wellen waren in
größeren / unregelmäßigeren Abständen. Aber nachdem mit dem Zensus 2011
die BRD über Nacht 1,5 Mio. Einwohner verloren hatte, gab es "oben" Panik.

Schlichter Grund: Weniger Einwohner benötigen zwar auch weniger,
produzieren allerdings auch weniger für Export und Profit.

Drei traditionelle Wege zur Rekrutierung des brachliegenden
Produktionspotentials:
- Frauen (via Quote und Propaganda)
- Arbeitslose (via Peitsche).
- Einwanderer (via Versprechungen) ... die hier Dein Thema sind.
aber hier hat man einen Fehler gemacht, den man hätte sich von den
Franzosen gut und schnell erklären lassen können.
Mithin sind nur die "Falschen" ins Land gelassen / angekommen?
Man hat diesmal nicht Jugos oder Italiener oder Deutschrussen oder
Griechen geholt
Nun, die Geschichte der BRD hatte Anfangs auch ihre Probleme mit den
Italienern, Griechen und nicht zuletzt Türken und Ossis. Im Reich gab es
die Pollaken fürs Ruhrgebiet etc.
sondern Leute die dieses freie Minirocksystem hassen und deshalb
sicher kein gutes Frischfleisch für unsere Betriebe sind.
Nun, vielleicht etwas schärfer als Früher, zumal nach dem Wegbruch der
1,5 Mio. Deutschen - quasi über Nacht - schockartig "Ersatz" ins Land
geholt wurde.

Aber, wir schaffen das.
Frag meine Kollegen die Franzosen, die kämpfen seit 60 Jahren schon
mit genau diese Problem.
GB analog, dort aber Erbe der Kolonialzeit. Zumindest die Sprache
sprechen die Einwanderer. Und die Wirtschaft würde ohne diese nicht laufen.
Wir Idioten haben den Verstand verloren.
Wer ist "wir"?

Veith
--
"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die
Kommunisten, die sie einmal waren", Angela Merkel, 06.02.2020.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Martin Ebert
2020-02-12 03:12:22 UTC
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Post by d***@gmail.com
Aber was, wenn schlechte Zeiten kommen? Und die kommen.
Dann sitzt Opa Gerlach auf'm Porsche und wiegelt die Nachbarn
auf, die Hunger haben.

Anschließend räumen die Dir die Bude leer, übrigens auch
Deine kleinen Goldmünzen - ich hab denen ja gesagt, dass
Du so ein reicher Sack mit Porsche und Gold bist.

Die, die Du wolltest, haben erst die Grenzen geschlossen.
Ganz zum Schluss ziehen sie Dich zum Volkssturm ein.

Man muss ja was gegen diese Eindringlinge tun.

Mt

Martin Ebert
2020-02-12 01:23:02 UTC
Permalink
Also Slowakei oder Polen. Ok, nehme ich. Wie kommt Du darauf, dass
die Leute das nicht wollen? Die haben mehrheitlich in
Volksabstimmungen dafür gestimmt.
Was die da in Polen gestimmt haben meine ich nicht. Mit "die Leute"
meine ich hier unsere Bevölkerung.
Nöh, mit Sicherheit nicht. Du meinst die AfD-Wähler, vielleicht
noch die PDS-Wähler.
Das Präkariat, genau die hier wollten das nicht und wollen das
nicht. Denn wer bezahlt denn alles.
Sie bezahlen das mit Sicherheit nicht. Wovon auch. Es ist anders:
Sie haben ein Neid-Problem. Sie reden sich ein, dass sie mehr
hätten, wenn "das Pack" nicht in der EU wäre. Schwachsinn.
Gut, vielleicht ist das heute anders? Nein, ist es nicht: Zwar
sind alte Polen kritisch eingestellt, die Mehrheit der jüngeren
Polen sind aber deutliche EU-orientiert.
Na logisch, das brauchst mir als Grenzgänger zwischen Polen und D
nicht erzählen.
Doch, muss ich Dir dringend erzählen!
Klar wollen die Polen das. Zu mindestens mal die Wirtschaftshilfen
und das Geld. Da sind sie pragmatisch. Und das kriegen sie, da
brauchst Du keine Angst zu haben.
Ja. Und das ist auch gut so.
Das ist doch keine ständige Beihilfe, das ist jeweils einmalige
Hilfe zur Selbsthilfe. Und das ist sehr gut so.

Es kann doch mit oder auch ohne Grenzkontrollen nicht funktionieren,
wenn es an einer Grenze ein Wohlstandgefälle von 1:10 gibt.
Wir hier wollten/wollen das nicht.
Du bist nicht "wir". Du bist nen oller Maulkopp.
Wir Idioten hätten jeden Schurkenstaat hier aufgenommen aus reiner
Ich weiß jetzt nicht, wer davon ein Schurkenstaat ist: Die Türkei
wollte, durfte aber nicht. Die Ukraine sowie Moldawien (schon mal gehört?)
würden auch gern, dürfen aber nicht wegen offener Gebietsforderungen.
Schaue Dir einfach nur Slowenien oder die Slowakei an. Oder Polen,
wenn Du siehst, wie es dort boomt, fällst Du fast vom Glauben ab.
Genau. Weil die sich ganz genau aussuchen was sie an guten Dingen
von der EU übernehmen und womitwir ihnen den Hobel blasen können.
Verstehe. Aus Deiner Sicht haben wir auch Griechenland gerettet.
Ach Boris. Das Geld kommt zurück, so schnell kannst Du gar nicht
gucken.
Weil deren Vertreter sich für DEREN Interessen einsetzen
Und genau DAS machen wir auch. Genau DAMIT auch. Ist Dir
wirklich nicht klar, warum es Deutschland derzeit geradezu
obszön gut geht?

Mal ganz abgesehen davon, dass der Zustand "kein Krieg" nicht mit
Geld aufzuwiegen ist. Hat Dir das Vati oder Opa nicht erzählt?
Ich seh' hier einen alten jähzornigen Mann. Boris, nimm Urlaub.
Fahre nach Polen, Slowenien, Slowakei.
Noch nicht alt genug für die Rente.
Ahhh, da kommen wir zum Kern. Im Kopp alt, aber man darf noch
nicht beim Staat schmarotzen. Aber "das Pack" ... verstehe.
Idiot, so sieht Freiheit Gleichheit und Brüderlichkeit nicht aus.
Du übst erstmal: Warum schließen sich Freiheit und Gleichheit
gegenseitig aus?

So - jetzt darfst weiterpöbeln.

Mt
Torsten Mueller
2020-02-08 09:24:46 UTC
Permalink
Der Ramelow ist für einen Linken doch sowas wie ein
kaiserlich-preußischer Verwaltungsbeamter. Nach Weltrevolution sieht
er nicht aus.
Vor allem, weil er kapiert hat, was einen guten Landespolitiker
ausmacht, nämlich Sachpolitik im Interesse des Landes und seiner
Menschen und Überparteilichkeit. Das haben die Schwarzen und Gelben
nämlich nicht kapiert und halten an ihrem lächerlichem und dummen (!)
Partei-Kleingeist fest. Und von der AfD muß man es gar nicht erst
erwarten.

T.M.
Peter Veith
2020-02-08 16:56:57 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Der Ramelow ist für einen Linken doch sowas wie ein
kaiserlich-preußischer Verwaltungsbeamter. Nach Weltrevolution sieht
er nicht aus.
Vor allem, weil er kapiert hat, was einen guten Landespolitiker
ausmacht, nämlich Sachpolitik im Interesse des Landes und seiner
Menschen und Überparteilichkeit.
Heute schon "junge welt" gelesen?!

"Bodo Ramelow steht auf dem Boden der Verfassung und arbeitet für den
Erhalt des Kapitalismus. Man kann ihn als *Landesvater* bezeichnen, und
diese Beleidigung tut ihm nicht einmal Unrecht. Die Linke, die er führt,
sucht Anschluss, wo sie Ansprüche, und Halt, wo sie Inhalte haben sollte."
https://www.jungewelt.de/artikel/372195.faschismus-der-dammbruch.html

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Andy Angerer
2020-02-08 17:24:05 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Ich will mich nicht am Absingen der üblichen Verbalinjurien gegen den
Höcke beteiligen, aber ich halte ihn für grenzwertig, vorsichtig
ausgedrückt. Wenn man schon um die AfD irgendwann nicht mehr
herumkommt, muß man ausgerechnet mit dem Höcke anfangen?
Ist es nicht besser, mit dem "richtigen" AfD-Man anzufangen anstatt mit
irgendeiner gefälligen PR-Galionsfigur?
--
**** Die andere Site ****
(mit den anderen Links)
www.angerer-bodenlos.de
Andy Angerer
2020-02-08 17:14:39 UTC
Permalink
[....] Spaß-Partei [....]
Inzwischen habe ich übrigens begonnen, diesen Begriff zu verstehen.
--
**** Die andere Site ****
(mit den anderen Links)
www.angerer-bodenlos.de
Frank Hucklenbroich
2020-02-08 19:44:09 UTC
Permalink
Post by Andy Angerer
[....] Spaß-Partei [....]
Inzwischen habe ich übrigens begonnen, diesen Begriff zu verstehen.
Irgendwann wird der Sonneborn sich dagegen verwehren!

Übrigens hat bei der letzten Bürgermeisterwahl hier in Köln der Dr.Bennecke
für "Die Partei" kandidiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Benecke

Wäre nicht der Schlechteste gewesen.

Grüße,

Frank
U***@web.de
2020-02-08 18:00:01 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
...von mir aus auch ein Liberaler.
Der scheint noch nicht kapiert zu haben, daß
ein Hinwerfen der Brocken vor der Wahl eines
Nachfolgers unter Verweigerung der Amtsausübung
(vgl. Betreff), also, was er hier
https://www.tagesschau.de/inland/kemmerich-ruecktritt-101.html
wohl ankündigt, offener Verfassungsbruch wäre.

Gruß, ULF
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